Bärentraube, wie man sie sucht: Wirkung und Anwendung

Dr. Boris WydoffDr. Boris Wydoff
Bärentraube im Kiefernwald, getrocknete Blätter und eine Tasse Aufguss auf einem Holztisch

Die Bärentraube ist ein immergrüner Zwergstrauch, dessen Blätter in der Phytotherapie verwendet werden. In Fachbüchern werden Arbutin, Methylarbutin, Gerbstoffe und weitere Verbindungen beschrieben. Die Blätter werden als Aufguss und Abkochung als harntreibendes und antiseptisches Mittel eingesetzt, vor allem bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege.

Was ist die Bärentraube und wie erkennt man sie?

Die Bärentraube (*Arctostaphylos uva-ursi*) ist ein kleiner immergrüner Zwergstrauch aus der Familie der Heidekrautgewächse. Im Volksmund wird sie auch Bärenohr oder Bärentraube genannt.

Die Pflanze hat stark verzweigte Äste, die am Boden ausgebreitet liegen. Sie sind mit dunkelbrauner Rinde bedeckt und können 100–120 cm lang werden. Die Blätter sitzen an kurzen Stielen. Sie sind ledrig, fest, glänzend, verkehrt-eiförmig und haben einen glatten Rand. Im Winter fallen die Blätter nicht ab.

Die Blüten sind klein und rosa. Sie befinden sich an den Enden der Zweige und stehen in kurzen, hängenden Trauben. Die Blütenkrone hat eine krugartige Form. Die Bärentraube blüht im Mai — Juni. Die Früchte reifen im September. Sie sind rund und rot und haben im Inneren ein mehliges Fruchtfleisch.

Die Pflanze wächst in Kiefernwäldern. In Fachbüchern werden besonders Kiefernwälder mit Rentierflechten sowie Preiselbeerbestände erwähnt. Unter geeigneten Bedingungen kann die Bärentraube größere Polster bilden.

Bei der Ernte ist es wichtig, die Pflanze richtig zu bestimmen. Die Bärentraube ähnelt der Preiselbeere, die häufig in ihrer Nähe wächst. Die Preiselbeere hat einen aufrechten Stängel. Ihre Blätter sind oval und an den Rändern umgerollt; auf der Unterseite sind dunkle punktförmige Gebilde zu erkennen. Die Beeren der Preiselbeere sind innen saftig, während die Früchte der Bärentraube mehliges Fruchtfleisch haben.

Nach Angaben von Fachbüchern zur Phytotherapie werden für medizinische Zwecke die Blätter verwendet — *Folium Uvae-ursi*. Sie sind der arzneilich verwendete Teil der Pflanze.

Wie unterscheidet man die Bärentraube von ähnlichen Pflanzen?

Beim Sammeln wild wachsender Pflanzen ist es wichtig, nicht nur das allgemeine Aussehen zu kennen, sondern auch auf die Besonderheiten der Blätter zu achten. In Fachbüchern wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Blätter der Bärentraube nicht mit Blättern von Heidelbeere, Preiselbeere und Buchsbaum verwechselt werden sollten.

Die Blätter der Heidelbeere unterscheiden sich dadurch, dass sie dünn und häutig sind. Auf der Unterseite sind sie matt, blaugrün und haben hervortretende netzartige Blattadern.

Am häufigsten wird die Bärentraube mit der Preiselbeere verwechselt, da beide Pflanzen an denselben Standorten vorkommen können. Bei der Preiselbeere befinden sich auf der Blattunterseite braune punktförmige Drüsen und wenige kurze Haare. Die Blattränder sind umgerollt, manchmal leicht gekerbt oder schwach sägeförmig. Bei der Bärentraube sind die Blätter am Blattstiel stärker verengt, und ihre Blattadern sind tief eingesenkt, wodurch die Oberfläche runzelig wirkt.

Auch der Buchsbaum weist Unterschiede auf: Seine Blätter sind nach oben hin verengt, die Spitze ist eingekerbt, und die Blattadern auf der Oberseite sind erhaben. Außerdem werden für den Buchsbaum ein unangenehmer Geruch und ein unangenehm süßlich-bitterer Geschmack der Blätter beschrieben.

Diese Unterschiede sind praktisch wichtig, weil gerade die Blätter das arzneilich verwendete Pflanzenmaterial darstellen und vor der Verwendung richtig bestimmt werden müssen.

Was macht die Blätter der Bärentraube wertvoll?

Besondere Aufmerksamkeit gilt in den Fachbüchern der chemischen Zusammensetzung der Blätter. Sie enthalten Arbutin und Methylarbutin, Gerbstoffe, Flavonoide und organische Säuren.

In einer Beschreibung werden Gallussäure, Gerbstoffe, Fett, Wachs, Harz und Mineralsalze genannt. Unter den Glykosiden werden Arbutin, Methylarbutin und Ericolin aufgeführt. Außerdem wird das Vorkommen von Urson beschrieben.

Ein anderes Fachbuch nennt Arbutin, Methylarbutin, Hyperosid, Pyrogallol-Gerbstoffe, Ellagsäure und weitere organische Säuren. In einer ausführlicheren pharmakologischen Beschreibung werden außerdem Flavonoide aufgeführt, darunter Quercetin, Isoquercitrin, Myricitrin, Hyperosid und Myricetin.

Arbutin nimmt bei der Beschreibung der Wirkung der Pflanze eine besondere Stellung ein. Nach Angaben der Fachbücher wird es unter Bildung von Hydrochinon und Glucose gespalten. Auch Methylarbutin kann bei der Hydrolyse Hydrochinon freisetzen.

Mit diesen Stoffen werden in den Fachbüchern die antimikrobiellen und antiseptischen Eigenschaften der Blätter in Verbindung gebracht. Die Gerbstoffe werden mit einer entzündungshemmenden Wirkung verbunden. Nach Angaben der Fachbücher zur Phytotherapie besitzen Zubereitungen aus Bärentraubenblättern harntreibende, entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften. Daher liegt der wichtigste Anwendungsbereich der Pflanze im Bereich der Harnwege.

Welche Stoffe bestimmen die Eigenschaften der Blätter?

Die Mengen einzelner Bestandteile werden in verschiedenen Fachbüchern mit gewissen Unterschieden angegeben. In einer Beschreibung wird ein Arbutingehalt von bis zu 3,5 % genannt, in einer anderen bis zu 8 %. Außerdem wird ein Anteil von bis zu 35 % Pyrogallol-Gerbstoffen angegeben.

Die Blätter enthalten organische Säuren, darunter Apfelsäure, Protocatechusäure und Ameisensäure. Unter den Flavonoiden werden zusätzlich Quercetin, Isoquercitrin, Myricitrin, Hyperosid und Myricetin genannt.

Die Wirkung der Pflanze wird in den Fachbüchern vor allem mit Arbutin und Gerbstoffen in Verbindung gebracht. Arbutin wird durch das Enzym Arbutase in Hydrochinon und Glucose gespalten, während auch Methylarbutin bei der Hydrolyse Hydrochinon freisetzt.

Wofür wird die Bärentraube angewendet?

In Kräuterbüchern wird die Anwendung der Bärentraubenblätter bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege beschrieben. Auch die Harnröhre und Harnsteine werden erwähnt.

In einem Fachbuch werden die Blätter als zusammenziehendes, fäulnishemmendes und harntreibendes Mittel bei Blasenkatarrh und Nierenblutungen angegeben. In einer anderen Beschreibung werden Abkochungen und Teemischungen als harntreibendes und desinfizierendes Mittel bei entzündlichen Erkrankungen der Blase und der Harnwege eingesetzt.

Zu diesen Erkrankungen zählen in dem Fachbuch Pyelitis, Zystitis und Urethritis. In einzelnen Rezepturen der traditionellen Phytotherapie ist die Bärentraube Bestandteil von wässrigen Abkochungen, die bei Erkrankungen der Nieren oder der Blase angewendet wurden.

Es gibt auch eine weiter gefasste traditionelle Anwendung. In Fachbüchern wird die Verwendung der Blätter als harntreibendes Mittel bei Nierensteinen, Rheuma und Gicht erwähnt. Solche Angaben gehören jedoch zur traditionellen und fachliterarischen Phytotherapie und ersetzen nicht die Abklärung der Ursache von Beschwerden.

Der Schwerpunkt bei der Beschreibung der Pflanze liegt auf den Harnwegen. Mit ihnen werden die in den Fachbüchern beschriebenen harntreibenden, antimikrobiellen, antiseptischen und entzündungshemmenden Wirkungen verbunden.

Wie verwendet man die Bärentraubenblätter?

In Fachbüchern zur Phytotherapie werden Aufgüsse und Abkochungen aus den Blättern beschrieben. Die Abkochung wird besonders häufig erwähnt.

Eine der angegebenen Zubereitungsarten hat ein genaues Verhältnis: Abkochung oder Aufguss im Verhältnis 10:200. In einer anderen Quelle wird dasselbe Verhältnis als 10 g Pflanzenmaterial auf 200 ml Wasser angegeben. Man nimmt 1 Esslöffel 3–4 Mal täglich ein.

In einem älteren Fachbuch wird außerdem vermerkt, dass die Blätter vorzugsweise als Abkochung verwendet werden sollten. Gleichzeitig wird ausdrücklich gewarnt: Zu große Mengen können Übelkeit und Erbrechen verursachen. Deshalb sollte die Menge des Pflanzenmaterials nicht eigenmächtig erhöht werden. In der Phytotherapie ist nicht nur die Wahl der Pflanze wichtig, sondern auch die Einhaltung der angegebenen Zubereitungsform.

In traditionellen Rezepten wurde die Bärentraube auch Bestandteil wässriger Teemischungen. In solchen Rezepten wurde sie mit anderen Pflanzen kombiniert. Beispielsweise finden sich Mischungen mit Preiselbeerblättern, Schachtelhalmkraut und weiteren Bestandteilen. Zusammensetzung und Zweck solcher Mischungen unterscheiden sich jedoch, deshalb sollte ein einzelnes Rezept nicht auf alle Fälle übertragen werden.

Für eine einfache Anwendung sind in den Fachbüchern zwei Formen ausreichend gut beschrieben — Aufguss und Abkochung. Sie sollten als die wichtigsten Zubereitungsarten der Blätter betrachtet werden.

Wie bereitet man Bärentraube richtig zu?

Wenn eine einfache Variante gewünscht ist, wird in einem Fachbuch ein Verhältnis von 10 g Blättern auf 200 ml Wasser angegeben. Dieser Aufguss oder diese Abkochung wird mit 1 Esslöffel 3–4 Mal täglich eingenommen.

Ein anderes Fachbuch gibt ebenfalls ausdrücklich an: Abkochung oder Aufguss im Verhältnis 10:200 zubereiten und 1 Esslöffel 3–4 Mal täglich einnehmen.

Das Getränk sollte nicht stärker konzentriert werden, nur weil man sich eine stärkere Wirkung wünscht. Die ärztliche Beschreibung der Pflanze warnt ausdrücklich vor unerwünschten Reaktionen bei zu großen Mengen.

Die Blätter haben einen ausgeprägt zusammenziehenden, leicht bitteren Geschmack. In den Fachbüchern wird dies mit den enthaltenen Gerbstoffen in Verbindung gebracht.

Wann und wie wird die Bärentraube gesammelt?

Für medizinische Zwecke werden die Blätter der Bärentraube gesammelt. Nach Angaben eines Fachbuchs werden sie vor Beginn oder zu Beginn der Blüte gesammelt — im Mai und in der ersten Junihälfte.

Eine andere Quelle beschreibt zwei Erntezeiten: Überwinterte Blätter werden vor der Blüte gesammelt; später ist eine Ernte im August möglich, wenn die Blätter des laufenden Jahres nachgewachsen sind. Deshalb finden sich in der Fachliteratur beide Angaben zu den Erntezeiten: Mai und erste Junihälfte sowie August für eine spätere Ernte.

Bei der Ernte werden die Zweige abgeschnitten. Vor dem Trocknen entfernt man braun gewordene Blätter. Das Pflanzenmaterial wird an der frischen Luft getrocknet.

Für die kleinen ledrigen Blätter wird eine praktische Methode beschrieben: Zuerst werden die Zweige der Pflanze abgeschnitten, dann getrocknet und anschließend die Blätter von den Zweigen getrennt. Dies geschieht durch Abstreifen, Durchkämmen der Pflanze oder Dreschen mit anschließendem Entfernen der Stängelteile. Die endgültige Reinigung erfolgt über ein Sieb.

Gutes getrocknetes Pflanzenmaterial besteht überwiegend aus Blättern. Sie sind glatt, fest und brüchig. Einen ausgeprägten Geruch haben sie kaum. Der Geschmack ist stark zusammenziehend und bitterlich. Bei der Lagerung wird das Pflanzenmaterial an einem kühlen, vor Licht geschützten Ort aufbewahrt.

Anforderungen an die Qualität des Arzneipflanzenmaterials

In Fachbüchern werden Anforderungen an das Aussehen und die Reinheit des gesammelten Pflanzenmaterials beschrieben. Die Blätter sollen ihre grüne Farbe behalten, die charakteristische Festigkeit aufweisen und keine großen Mengen fremder Bestandteile enthalten.

Außerdem werden Kennwerte für die Standardisierung genannt: Der Feuchtigkeitsgehalt des Pflanzenmaterials soll 12 % nicht überschreiten, der Aschegehalt 4 %. Eine begrenzte Menge verfärbter Blätter, kleiner und zerkleinerter Teile sowie Stängelteile der Pflanze ist zulässig.

Solche Anforderungen helfen dabei, die Qualität des Pflanzenmaterials vor der Verwendung zu beurteilen und richtig vorbereitetes Blattmaterial von Material mit vielen Verunreinigungen zu unterscheiden.

Wie findet man die Bärentraube im Ausland?

Im Ausland kann man die Bärentraube unter verschiedenen Namen finden:

Die Pflanze wird ausschließlich in Form von Blättern verkauft:

Suchen kann man sie an folgenden Orten:

Auf der Verpackung sollte man den lateinischen Namen *Arctostaphylos uva-ursi* und den verwendeten Pflanzenteil — Blätter (*Folia uvae ursi*) — prüfen. Achten Sie auch auf die angegebene Verwendung, den Arbutingehalt, sofern eine solche Standardisierung angegeben ist, und auf eine Bio-Zertifizierung.

In den USA wird die Bärentraube als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, während sie in Deutschland häufig als registrierter Arzneitee (*Arzneitee*) mit pharmazeutischer Qualitätskontrolle erhältlich ist.

Bärentraube: Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen

In älteren Fachbüchern bezieht sich die wichtigste Warnung auf die Menge des Pflanzenmaterials. Zu große Mengen der Blätter können Übelkeit und Erbrechen verursachen.

Auch moderne Fachinformationen weisen auf mögliche unerwünschte Reaktionen bei längerer Anwendung hin. Genannt werden Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Bei längerer Einwirkung auf die Harnwege können sich entzündliche Erscheinungen verstärken und Nierenbeschwerden auftreten.

Der Grund für diese Vorsicht bei längerer Anwendung hängt mit der Zusammensetzung der Pflanze zusammen. Arbutin wird unter Bildung von Hydrochinon gespalten. In einem Fachbuch wird darauf hingewiesen, dass Hydrochinon über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden wird und eine reizende Wirkung auf das Nierengewebe hat.

Deshalb kann eine unkontrollierte langfristige Einnahme der Blätter nicht als sicherer Ansatz angesehen werden. In der Fachliteratur zur Phytotherapie wird die Bärentraube bei längerer Anwendung meist zusammen mit anderen Pflanzen mit entzündungshemmenden und harntreibenden Eigenschaften in Form von Teemischungen beschrieben.

Gleichzeitig sollten Beschwerden der Harnwege immer ernst genommen werden. Die Tatsache, dass eine Pflanze in alten Rezepten vorkommt, bedeutet nicht, dass sie ohne Feststellung der Ursache der Beschwerden angewendet werden sollte.

Wenn nach der Anwendung Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten oder sich Beschwerden der Harnwege verstärken, sollte die Anwendung beendet und medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wann ist ein Arzt notwendig?

Bei Erkrankungen der Blase, der Harnwege und der Nieren ist es wichtig, zuerst die Ursache der Beschwerden festzustellen. Phytotherapie ersetzt keine Untersuchung und keine ärztliche Behandlung. Ein Arztbesuch ist besonders wichtig bei ausgeprägten, länger anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden, beim Auftreten neuer Symptome oder bei einer Verschlechterung des Zustands.

Eine ärztliche Beratung ist ebenfalls sinnvoll, wenn nach der Anwendung der Pflanze eine ungewöhnliche Reaktion auftritt, wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden oder eine chronische Erkrankung besteht. Besondere Vorsicht ist in Situationen erforderlich, in denen ein Arzt die Sicherheit des pflanzlichen Mittels für die betreffende Person beurteilen sollte.

Bei Unsicherheit über die Anwendung eines Aufgusses oder einer Abkochung bespricht man die Anwendung am besten vor Beginn mit einem Fachmann.

VON DER REDAKTION
Der Artikel wurde anhand von Fachbüchern zur Phytotherapie und Beschreibungen von Arzneipflanzen erstellt. Er dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufige Fragen

Wofür wird diese Pflanze angewendet?

Die Blätter werden traditionell als harntreibendes und antiseptisches Mittel bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege verwendet.

Was ist an dieser Pflanze wertvoll?

Die Blätter enthalten Arbutin, Methylarbutin, Gerbstoffe, Flavonoide und organische Säuren.

Wie bereitet man diese Pflanze richtig zu?

In den Fachbüchern werden Aufguss oder Abkochung im Verhältnis 10:200 angegeben; eingenommen wird 1 Esslöffel 3–4 Mal täglich.

Wie kann man diese Pflanze verwenden?

Die Blätter werden als Aufguss und Abkochung verwendet, hauptsächlich bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege.

Welche Gegenanzeigen hat diese Pflanze?

Zu große Mengen können Übelkeit und Erbrechen verursachen; bei längerer Anwendung sind unerwünschte Reaktionen möglich.

Welche Pflanzenteile werden zu medizinischen Zwecken verwendet?

Für medizinische Zwecke werden die Blätter der Bärentraube verwendet — Folium Uvae-ursi.

Zu welcher Jahreszeit sollte man diese Pflanze sammeln?

Die Blätter werden vor der Blüte oder zu Beginn der Blüte gesammelt, im Mai — in der ersten Junihälfte; ein separates Fachbuch nennt auch eine Ernte im August.

Kann man diese Pflanze über längere Zeit trinken?

Eine längere Anwendung erfordert Vorsicht: In den Fachbüchern werden mögliche unerwünschte Reaktionen des Verdauungssystems und der Harnwege beschrieben.

Dr. Boris Wydoff

Boris Wydoff — Doktor der Naturheilkunde, Ph.D. Seit über fünfzig Jahren helfe ich Menschen, ihre Gesundheit durch Ernährung, Reinigung und die Kraft des Geistes wiederzugewinnen — in Europa, Amerika und Asien. Über den Autor →

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