Hopfen: Wirkung und Anwendung

Der Echte Hopfen (Humulus lupulus) ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit kletternden Trieben und weiblichen zapfenartigen Fruchtständen. Nach Angaben von Fachbüchern zur Phytotherapie wird er traditionell als Beruhigungsmittel, bei schmerzhaften Reizungen der Harnblase und als bitteres aromatisches Magenmittel eingesetzt. Für medizinische Zwecke verwendet man hauptsächlich die Zapfen und die Drüsen mit Lupulin.
Ich achte als Arzt immer auf eine einfache Regel: Pflanzliche Rohstoffe brauchen die gleiche sorgfältige Behandlung wie andere Mittel. Man sollte wissen, welcher Teil der Pflanze verwendet wird, wie er gesammelt wird und welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind.
Was ist das für eine Pflanze und wie erkennt man sie?
Der Echte Hopfen gehört zur Familie der Hanfgewächse. Es handelt sich um eine zweihäusige Pflanze mit einem mehrjährigen Rhizom. Die oberirdischen Stängel wachsen jedes Jahr neu. Sie sind kletternd, vier- oder sechskantig und können eine Länge von 10 Metern erreichen.
Die Triebe sind dicht mit hakenförmigen Stacheln besetzt. Sie helfen der Pflanze, sich an Baumstämmen, Sträuchern und anderen Stützen festzuhalten. Solche Stacheln befinden sich an den Stängeln, Blattstielen und auf der Unterseite der Blätter. Wenn keine geeignete Stütze vorhanden ist, können die Triebe am Boden entlangwachsen.
Die Blätter des Hopfens stehen gegenständig. Sie sind entweder ganz oder in 3–5 Lappen geteilt. Der Rand der Blattspreite ist gesägt. Auf den Blättern befinden sich goldgelbe Drüsen.
Hopfen hat männliche und weibliche Pflanzen. Bei weiblichen Pflanzen entstehen dichte, kopfförmige Blütenstände — die vielen bekannten Zapfen. Sie bestehen aus Blüten und Deckblattschuppen. Auf der Innenseite dieser Schuppen befinden sich Drüsen mit gelbem Lupulinpulver.
Die männlichen Blütenstände sehen anders aus. Es handelt sich um stark verzweigte, blattlose Rispen.
Hopfen blüht im Juli, die Früchte reifen im August–September. Die Pflanze kommt an feuchten Standorten vor: in Erlen- und Eschenwäldern, zwischen Sträuchern und an Flussufern. Hopfen wird auch in der Nähe von Häusern zur Begrünung von Wänden, Zäunen und Lauben angebaut. Außerdem wird er zur Gewinnung von Zapfen kultiviert, die in der Brauerei, Bäckerei, Parfümerie und pharmazeutischen Industrie verwendet werden.
Wie sehen die weiblichen Zapfen aus und was befindet sich darin?
Die weiblichen Zapfen sind dichte, kopfförmige Blütenstände. In der botanischen Beschreibung wird angegeben, dass sie aus etwa 40–60 Blüten bestehen können. Die Deckblattschuppen sind so angeordnet, dass sich auf ihrer Innenseite jeweils Drüsen mit gelbem Lupulinpulver befinden.
Daher sind für die Ernte nicht nur die Zapfen selbst wichtig. Als wertvoller Rohstoff gelten auch die Drüsen, die aus den getrockneten Fruchtständen gewonnen werden. Sie enthalten das Lupulin.
Nach dem Absterben des oberirdischen Teils verschwindet die Pflanze nicht. Im Winter sterben die Stängel ab, und im Frühjahr erscheinen aus den Knospen des mehrjährigen Rhizoms wieder junge Triebe. An einem Standort kann Hopfen viele Jahre wachsen.
Wo wächst Hopfen in der Natur?
Hopfen bevorzugt feuchte Standorte. Besonders typisch sind Erlen- und Eschenwälder, Ufergebüsche und feuchte Strauchbestände. In manchen Gegenden findet man größere Bestände von wild wachsendem Hopfen in Wäldern, in der Nähe von Sümpfen und in Schluchten.
In natürlichen Beständen kann sich Hopfen an Bäumen und Sträuchern emporwinden. In seiner Nähe wachsen auch andere Kletterpflanzen. Deshalb sollte man sich beim Sammeln nicht nur darauf verlassen, dass die Pflanze sich an einer Stütze festhält.
Sicherer ist es, mehrere Merkmale zusammen zu betrachten: das mehrjährige Rhizom, die jedes Jahr neu wachsenden, kletternden und mit Stacheln besetzten Stängel, gegenständige Blätter und bei weiblichen Pflanzen die typischen Zapfen mit Drüsen auf der Innenseite der Deckblätter.
Wofür ist der Echte Hopfen nützlich?
Nach Angaben von Fachbüchern zur Phytotherapie haben die Fruchtstände des Hopfens und die daraus gewonnenen Drüsen medizinische Bedeutung. In den Drüsen befindet sich Lupulin — ein gelbliches Pulver mit charakteristischem Aroma.
Nach dem Sieben frisch getrockneter Fruchtstände beträgt der Lupulingehalt etwa 7–16 Prozent. Es erscheint als goldgelbes oder orangefarbenes, etwas klebriges Pulver, das an den Fingern haftet. Mit der Zeit wird seine Farbe bräunlicher.
Die Fruchtstände des Hopfens haben ein starkes Aroma, einen fast betäubenden Geruch und einen scharfen, würzigen, stark bitteren, zusammenziehenden Geschmack. Auch Lupulin hat ein eigenes Aroma und eine würzige Bitterkeit. In Kräuterbüchern wird die beruhigende Anwendung von Hopfen beschrieben. Er wird als Bestandteil beruhigender Tees verwendet. Außerdem wird Hopfen traditionell innerlich bei schmerzhaften Reizungen der Harnblase eingesetzt. Lupulin wird als bitteres aromatisches Magenmittel beschrieben. Diese Anwendung hängt mit der charakteristischen Bitterkeit der Pflanze zusammen.
In Fachbüchern wird außerdem angegeben, dass Hopfenpräparate eine östrogene Wirkung besitzen. Deshalb sollte man die medizinische Anwendung der Pflanze sorgfältig betrachten. Die Flavonoide des Hopfens werden als Stoffe mit entzündungshemmender Wirkung beschrieben. Angaben über die Zusammensetzung der Pflanze bedeuten jedoch nicht, dass sie anstelle einer verordneten Behandlung eingesetzt werden sollte. Auch die äußerliche Anwendung findet sich in Beschreibungen der Phytotherapie. Hopfenzapfen wurden in Form von Umschlägen als schmerzlinderndes Mittel verwendet. Auch die Anwendung von Salben bei schmerzhaften Geschwüren wurde beschrieben.
Was ist noch im Hopfen enthalten?
Neben Lupulin wird in den Fachbüchern auch das ätherische Öl der Fruchtstände erwähnt. Es ist Bestandteil einiger Präparate und zeigt das Interesse an den aromatischen Bestandteilen des Hopfens. In der Pflanze werden außerdem Flavonoide und Leukoanthocyanidine beschrieben. Den Flavonoiden wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Auch Leukoanthocyanidine werden in den Beschreibungen der chemischen Zusammensetzung der Pflanze hervorgehoben.
Dabei darf man die Eigenschaften einzelner Stoffe nicht direkt auf die Wirkung eines selbst zubereiteten Aufgusses oder eines anderen Hausmittels übertragen. Der Gehalt der Bestandteile hängt vom Rohstoff und von der Art seiner Gewinnung ab.
Für die praktische Anwendung ist auch der Zustand des Rohstoffs wichtig. Die Frische der Zapfen und Drüsen beeinflusst ihren charakteristischen Geruch, ihr Aussehen und die Erhaltung des Lupulins.
Wofür verwendet man Hopfenzapfen?
Der wichtigste Rohstoff des Hopfens sind die Zapfen. In den Fachbüchern werden sie als Pflanzenteil genannt, der traditionell medizinisch verwendet wird. Hopfen ist Bestandteil beruhigender Tees. Er wird als Beruhigungsmittel und bei schmerzhaften Reizungen der Harnblase eingesetzt. Eine weitere Anwendung betrifft das Lupulin. Es wird als bitteres aromatisches Magenmittel verwendet. Äußerlich werden Hopfenzapfen in Form von Umschlägen beschrieben. Diese Anwendung wird mit einer schmerzlindernden Wirkung verbunden. Auch in älteren Beschreibungen finden sich Salben mit Hopfen bei schmerzhaften Geschwüren.
Die medizinische Bedeutung der Pflanze wird unter heutigen Bedingungen jedoch vorsichtig bewertet. In den Fachbüchern wird darauf hingewiesen, dass der Medizin besser untersuchte Mittel zur Verfügung stehen. Hopfen ist außerdem als Pflanze für die Lebensmittelindustrie bekannt. Die Zapfen werden beim Bierbrauen und auch in anderen Bereichen verwendet.
Wie wurde Hopfen beim Bierbrauen verwendet?
Die Geschichte des Hopfens ist eng mit der Bierherstellung verbunden. In einer Quelle wird angegeben, dass Zapfen bereits im IX. Jahrhundert in der Kiewer Rus zum Bierbrauen verwendet wurden.
Hopfen verleiht dem Getränk seine charakteristische Bitterkeit und sein Aroma. Außerdem wird seine Verwendung mit dem Erhalt eines üppigen Schaums und dem Schutz des Getränks vor vorzeitigem Sauerwerden verbunden. Für die Bierherstellung werden überwiegend weibliche Pflanzen angebaut. In der Industrie sind gerade die Drüsen wertvoll, mit denen die Deckblätter und Blütenhüllen der Zapfen bedeckt sind.
Hopfen wird in verschiedenen Ländern angebaut. In alten botanischen Beschreibungen werden Nordamerika, Brasilien, Australien, Österreich, Deutschland und Frankreich erwähnt. Auch in verschiedenen Regionen Russlands war die Kultur verbreitet.
Wie bereitet man Hopfen richtig als Aufguss zu?
Hopfen ist Bestandteil beruhigender Tees. Konkrete Mengenangaben und Dosierungen für die selbstständige Zubereitung eines Aufgusses sind in den Fachbüchern zur Phytotherapie jedoch nicht angegeben.
Deshalb sollte man zwischen der traditionellen Beschreibung der Pflanze und der Anwendung eines fertigen Präparats unterscheiden. Dass eine Pflanze Bestandteil eines Tees ist, bestimmt nicht automatisch die passende Anwendung für jeden Menschen.
Hopfen besitzt beruhigende Eigenschaften. Bei der Anwendung sollte man eine mögliche Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit und Schläfrigkeit berücksichtigen. In der Phytotherapie wird auch die äußerliche Anwendung der Zapfen beschrieben. Sie wurden für Umschläge und äußerliche Mittel verwendet. Solche Anwendungen sollten einer konkreten Rezeptur entsprechen und nicht beliebig ausgewählt werden.
Wie werden Hopfenzapfen gesammelt?
Für medizinische Zwecke sammelt man die Fruchtstände, also die Hopfenzapfen und die daraus gewonnenen Drüsen. Die Ernte erfolgt bei klarem Wetter einige Tage vor der vollständigen Reife.
Als geeigneten Zeitpunkt erkennt man die grünlich-gelbe Färbung der Fruchtstände und daran, dass die Deckblätter noch ausreichend dicht aneinanderliegen. Meist ist dies Ende August oder Anfang September der Fall. Der Zeitpunkt hängt von der Hopfensorte ab.
Nach der Ernte werden die Fruchtstände dünn auf Tüchern in einem gut belüfteten, schattigen Raum ausgebreitet. Während des Trocknens werden sie 2–3 Mal am Tag gewendet, bis der Rohstoff den erforderlichen Trocknungsgrad erreicht.
Getrocknete Fruchtstände behalten ihr starkes Aroma. Lupulin bleibt ein goldgelbes oder orangefarbenes Pulver mit klebrigen Eigenschaften und charakteristischem Geruch. Hopfenzapfen und Drüsen sollten jedes Jahr durch frische ersetzt werden.
Wie wird Hopfen angebaut?
Hopfen kann durch Stecklinge vermehrt werden, die aus unterirdischen Trieben gewonnen werden. Die Pflanze kann auf verschiedenen Böden wachsen, am besten eignet sich jedoch ein tiefgründiger, mäßig feuchter Schwarzerdeboden.
In älteren Empfehlungen werden für den Anbau auch Böden mit einem gewissen Anteil an Kalk, Lehm und Sand genannt. Der Standort sollte sonnig und offen sein, möglichst eben oder leicht geneigt. Der Bereich sollte nach Möglichkeit vor Nordwinden geschützt sein.
Im Anbau wird Hopfen vor allem wegen seiner Zapfen kultiviert. In alten Quellen werden ganze Regionen mit spezialisiertem Hopfenanbau erwähnt. Hochwertiger Rohstoff wurde unter anderem im Gouvernement Wolhynien gewonnen. Hopfen wird nicht nur in Medizin und Brauwesen verwendet. Er wird auch für die Bäckerei, Parfümerie und pharmazeutische Industrie angebaut.
Was ist bei der Lagerung wichtig?
Nach der Ernte gilt der richtigen Trocknung besondere Aufmerksamkeit. Der Rohstoff sollte an einem gut belüfteten, schattigen Ort liegen. Eine Besonderheit des Hopfens ist sein ausgeprägtes Aroma. Die Drüsen enthalten Lupulin, das leicht an den Fingern haftet. Bei längerer Lagerung verändert sich seine Farbe und wird bräunlicher. Für die traditionelle Anwendung ist die Frische des Rohstoffs wichtig. In den Fachbüchern wird angegeben, dass sowohl Fruchtstände als auch Drüsen des Hopfens jedes Jahr ersetzt werden sollten.
Verwendet werden die Hopfenzapfen, in denen sich die Drüsen mit Lupulin befinden.
Wie findet man Hopfen im Ausland?
Im Ausland kann man Hopfen unter verschiedenen Namen finden. Orientieren Sie sich bei der Suche an der lateinischen Bezeichnung *Humulus lupulus* und an der gewünschten Pflanzenteil.
- USA: “hops”, “common hops”, “hops flowers/cones”. Er wird als getrocknete Zapfen, Teebeutel, Tinkturen, flüssige Extrakte und Kapseln verkauft.
- Deutschland: “Hopfen”, “Echter Hopfen”. Der gewünschte Pflanzenteil heißt “Hopfenzapfen”, “Hopfenblüten” oder “Hopfendolden”. Er ist als getrocknete Zapfen, Teemischungen, Tropfen und Kapseln erhältlich.
- Frankreich: “houblon”; der gewünschte Pflanzenteil heißt “cônes de houblon”, manchmal “fleurs de houblon”. Er wird lose, in Beuteln für Aufgüsse, als Tinkturen und in Kapseln verkauft.
Suchen Sie die Pflanze in Reformhäusern, Kräuter- und Teeläden, Apotheken, Parapharmazien und Online-Shops. In Deutschland lohnt sich auch die Suche in Reformhäusern, in Frankreich in herboristeries.
Prüfen Sie auf der Verpackung *Humulus lupulus* und die Bezeichnung für weibliche Blüten, Zapfen oder Strobili. Achten Sie darauf, ob es sich um ganze Zapfen, Pulver oder einen Extrakt handelt und ob reiner Hopfen oder eine Mischung enthalten ist. Bei Tinkturen sollten Sie auf den verwendeten Pflanzenteil, das Extraktionsverhältnis und den Alkoholgehalt achten.
Die gesetzlichen Vorgaben und der Status des Produkts hängen vom jeweiligen Land ab: In den USA werden Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise nicht vorab von der FDA auf Sicherheit und Wirksamkeit zugelassen.
Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen
Der Echte Hopfen hat vor allem bei Überempfindlichkeit gegen die Pflanze Gegenanzeigen. Bei Kontakt mit Hopfen kann eine allergische Hautreaktion auftreten. Die modernen Daten zur Sicherheit sind begrenzt. Besonders wenige Informationen gibt es zur langfristigen Anwendung, zu hohen Dosen und konzentrierten Extrakten.
Hopfen kann eine beruhigende Wirkung und Schläfrigkeit verursachen. Deshalb sollte eine mögliche Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit berücksichtigt werden. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination mit Alkohol und beruhigenden Arzneimitteln erforderlich, da sich die Schläfrigkeit verstärken kann.
Bestandteile des Hopfens besitzen eine östrogenähnliche Wirkung. Bei hormonabhängigen Erkrankungen sollte die medizinische Anwendung mit einem Arzt besprochen werden. Während Schwangerschaft und Stillzeit wird die medizinische Anwendung von Hopfen nicht empfohlen, da die Sicherheit in diesen Zeiten nicht geklärt ist. Bei Kindern unter 12 Jahren wird die medizinische Anwendung von Hopfen wegen unzureichender Sicherheitsdaten nicht empfohlen.
Es gibt Hinweise auf einen möglichen Einfluss von Hopfenbestandteilen auf Enzyme, die am Abbau von Arzneimitteln beteiligt sind. Für einen standardisierten Extrakt wurde beim Menschen kein klinisch bedeutsamer Einfluss festgestellt, doch die Daten zu Wechselwirkungen bleiben begrenzt.
Bei ausgeprägter Schläfrigkeit nach der Anwendung sollte man kein Fahrzeug führen und nicht mit Maschinen arbeiten.
Wann ist ein Arzt erforderlich?
Hopfen ersetzt keine medizinische Diagnose. Wenn Beschwerden anhalten oder stark ausgeprägt sind, sollte man einen Arzt aufsuchen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Menschen mit chronischen Erkrankungen und bei Personen erforderlich, die regelmäßig Medikamente einnehmen. Eine verordnete Behandlung sollte wegen der Anwendung von Hopfen nicht eigenständig abgesetzt werden. Bei Anzeichen einer Allergie sollte die Anwendung der Pflanze beendet werden. Bei einer starken Reaktion ist medizinische Hilfe erforderlich. Während Schwangerschaft und Stillzeit erfordert die medizinische Anwendung von Hopfen besondere Vorsicht und eine Beratung durch einen Fachmann.
Bei der Einnahme beruhigender Arzneimittel, bei Alkoholkonsum oder bei der regelmäßigen Anwendung anderer Mittel sollte die Verwendung von Hopfen vorher mit einem Arzt besprochen werden.
VON DER REDAKTION
Der Artikel wurde auf Grundlage von Fachbüchern zur Phytotherapie und modernen Erkenntnissen zur Sicherheit von Hopfen erstellt. Der Text ersetzt keine ärztliche Beratung.
Häufige Fragen
Wofür ist der Echte Hopfen nützlich?
Hopfen wird traditionell als Beruhigungsmittel, als bitteres aromatisches Magenmittel und bei schmerzhaften Reizungen der Harnblase verwendet.
Hat Hopfen Gegenanzeigen?
Vorsicht ist bei Überempfindlichkeit, Schwangerschaft, Stillzeit, der Einnahme beruhigender Arzneimittel und bei Kindern unter 12 Jahren erforderlich.
Wie bereitet man Hopfen richtig als Aufguss zu?
Hopfen ist Bestandteil beruhigender Tees, doch konkrete Dosierungen und Mengen sollten unter Berücksichtigung der individuellen Situation von einem Fachmann festgelegt werden.
Wo wird der Echte Hopfen verwendet?
Hauptsächlich werden die Zapfen verwendet. In der Phytotherapie wird die innerliche Anwendung sowie die äußerliche Anwendung in Form von Umschlägen beschrieben.
Wofür wird Hopfen verwendet?
Hopfen wird traditionell zur Beruhigung, als bitteres aromatisches Mittel und bei schmerzhaften Reizungen der Harnblase verwendet.
Wann sollte man Hopfen sammeln?
Die Zapfen werden bei klarem Wetter einige Tage vor der vollständigen Reife gesammelt, meist Ende August oder Anfang September.
Wie trocknet man Hopfen richtig?
Die Fruchtstände werden dünn an einem schattigen, gut belüfteten Ort ausgebreitet und 2–3 Mal am Tag gewendet.
Kann man Kindern Hopfen geben?
Die medizinische Anwendung von Hopfen bei Kindern unter 12 Jahren wird wegen unzureichender Sicherheitsdaten nicht empfohlen.
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