Ernährung bei Krebs: Kräfte bewahren

Dr. Boris WydoffDr. Boris Wydoff
Gemüse, Obst, ein Glas Wasser, Notizbuch, Uhr und Fenster auf einem Tisch

Die Ernährung bei Krebs hilft dabei, die Kräfte des Körpers während der Behandlung und der Erholung zu unterstützen. Gerade jetzt ist es wichtig, nicht nach einer „Wunderdiät“ zu suchen, sondern auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr zu achten, den Zustand des Menschen zu berücksichtigen und darauf zu achten, welche Lebensmittel gut vertragen werden. Appetitlosigkeit, Schwäche und Gewichtsverlust können durch die Erkrankung oder die Behandlung entstehen. Deshalb sollten Änderungen der Ernährung am besten mit dem Arzt abgestimmt werden.

Während der Behandlung ist der Körper einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Er braucht Energie, Eiweiß, Flüssigkeit, Vitamine und Mineralstoffe, um seine normalen Funktionen aufrechtzuerhalten und sich nach medizinischen Eingriffen zu erholen. Eine ausgewogene Ernährung ersetzt die verordnete Therapie nicht, kann aber ein wichtiger Teil der Unterstützung des Menschen sein.

Bevor Sie Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel verwenden oder Ihre Ernährung umstellen, informieren Sie bitte Ihren Onkologen.

Warum verändert sich das Verhältnis zum Essen während der Behandlung?

Während einer Krebsbehandlung kann das gewohnte Essen manchmal schwierig werden. Betroffene haben möglicherweise weniger Appetit, ermüden schneller, nehmen den Geschmack von Lebensmitteln anders wahr oder haben Schwierigkeiten beim Schlucken.

Ärzte führen solche Probleme nicht nur auf die Erkrankung selbst, sondern auch auf die Wirkung der Behandlung zurück. Eine Chemotherapie kann Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Geschmacksveränderungen, Durchfall oder Verstopfung verursachen. Manche Medikamente wirken auf Zellen der Schleimhäute, die sich schnell erneuern. Dadurch können unangenehme Empfindungen im Mund und Rachen sowie Schmerzen beim Essen auftreten.

Auch eine Strahlentherapie in bestimmten Körperregionen kann die Fähigkeit beeinträchtigen, sich normal zu ernähren. Bei einer Bestrahlung im Kopf- und Halsbereich können beispielsweise Mundtrockenheit, Geschmacksveränderungen und Schluckbeschwerden auftreten. Bei einer Behandlung im Bauchbereich kann es zu Störungen der Darmfunktion kommen.

Wenn die Nahrungsaufnahme nicht ausreicht, erhält der Körper möglicherweise weniger Energie und Eiweiß, als er benötigt. Das kann zu Gewichtsverlust und Schwäche führen. Deshalb wird die Ernährung bei Krebs nicht nach allgemeinen Regeln zusammengestellt, sondern an den Zustand des Menschen, die Art der Behandlung und die Verträglichkeit der Lebensmittel angepasst.

Die Ernährungsbedürfnisse können auch davon abhängen, welches Organ von der Erkrankung betroffen ist. So kann die Ernährung bei Magen-, Darm- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Verträglichkeit von Lebensmitteln, des Appetits und einer ausreichenden Nährstoffzufuhr erfordern. Bei Tumoren anderer Organe wird ebenfalls individuell vorgegangen und nicht nach einer allgemeingültigen Krebsdiät.

Manchmal muss ein Ansatz, der für gesunde Menschen als sinnvoll gilt, während der Behandlung angepasst werden. Gesunden Menschen wird beispielsweise häufig empfohlen, die Kalorienzufuhr zu begrenzen. Während einer aktiven Behandlung kann es dagegen wichtiger sein, das Gewicht zu halten und ausreichend Nährstoffe aufzunehmen.

Das Ziel der Ernährung in dieser Zeit ist nicht, zusätzliche Einschränkungen einzuführen, sondern dem Körper gemeinsam mit der verordneten Therapie die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Woran erkennt man, dass die Ernährung besondere Aufmerksamkeit erfordert?

Anzeichen für Ernährungsprobleme können unterschiedlich sein. Ein Mensch isst deutlich weniger als gewöhnlich, verliert Gewicht, ist nach einer kleinen Portion bereits satt oder verspürt beim Essen unangenehme Beschwerden.

Auch Müdigkeit, Angst, Schmerzen und die seelische Verfassung können den Appetit beeinflussen. Manche Menschen stellen fest, dass ihre Lieblingslebensmittel plötzlich anders riechen oder schmecken. Mitunter verliert das Essen durch Veränderungen des Geschmacksempfindens an Attraktivität.

Es ist wichtig, nicht nur auf die Essensmenge, sondern auch auf Veränderungen des Allgemeinzustands zu achten:

Allerdings sollte man aus einem einzelnen Anzeichen keine voreiligen Schlüsse ziehen. Appetitlosigkeit oder Schwäche allein verraten nicht, wodurch die Beschwerden verursacht werden. Die Diagnose und Beurteilung der Situation erfolgen durch einen Arzt nach einer Untersuchung und den erforderlichen Tests.

Bei nachlassendem Appetit empfehlen Fachleute in der Regel, die Ernährung mit dem behandelnden Arzt oder einem Ernährungsberater zu besprechen. So lässt sich eine geeignete Ernährungsweise finden und ein Mangel an wichtigen Nährstoffen rechtzeitig erkennen.

Wie lässt sich das Essen im Alltag erleichtern?

Während der Behandlung ist es hilfreich, die Bedingungen so vorzubereiten, dass das Essen leichter fällt. Sie können:

Manchmal ist es einfacher, häufiger kleine Portionen zu essen. Wenn ein voller Teller abschreckend wirkt, lassen sich mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt möglicherweise besser vertragen.

Wie lässt sich die Ernährung bei Krebs an das betroffene Organ anpassen?

Die Ernährung bei Krebs hängt vom Zustand des Menschen, den Besonderheiten der Erkrankung, der Behandlung und der Verträglichkeit der Lebensmittel ab. Deshalb müssen Empfehlungen zur Ernährung bei Brustkrebs nicht unbedingt denen bei Tumoren der Verdauungsorgane oder des Harnsystems entsprechen.

Bei Darmkrebs ist es wichtig, Veränderungen des Stuhlgangs und die Verträglichkeit einzelner Lebensmittel zu berücksichtigen. Auch die Ernährung bei Enddarmkrebs wird individuell angepasst: Eine allgemeingültige Liste erlaubter und verbotener Lebensmittel eignet sich nicht für jeden Menschen.

Bei Magenkrebs kann es erforderlich sein, die Portionsgrößen und die Art der Mahlzeiten anzupassen, insbesondere wenn jemand schnell satt wird oder nach dem Essen Beschwerden hat. Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs berücksichtigt der Arzt, wie gut die Nahrung vertragen wird und ob der Körper ausreichend Nährstoffe erhält.

Bei Leberkrebs und Nierenkrebs müssen der allgemeine Gesundheitszustand und mögliche Begleiterkrankungen besonders berücksichtigt werden. Sie sollten nicht eigenständig die Eiweißzufuhr, die Flüssigkeitsmenge oder andere Bestandteile der Ernährung einschränken. Die richtige Vorgehensweise hängt von der konkreten medizinischen Situation ab.

Auch bei Blasenkrebs sind die individuellen Empfehlungen des behandelnden Arztes, die Verträglichkeit von Lebensmitteln und weitere gesundheitliche Faktoren zu berücksichtigen. Die Diagnose allein bedeutet nicht, dass alle Betroffenen dieselben Lebensmittel weglassen müssen.

In all diesen Fällen besteht das wichtigste Ziel darin, eine ausreichende Ernährung sicherzustellen und zu verhindern, dass Einschränkungen zu Energiemangel oder Gewichtsverlust führen. Konkrete Änderungen der Ernährung besprechen Sie am besten mit Ihrem Onkologen oder einer Fachkraft für Ernährungstherapie.

Was lässt sich während der Behandlung an der Ernährung ändern?

Bei Krebs verfolgt die Ernährung häufig ein einfaches Ziel: Der Körper soll ausreichend Energie und Nährstoffe erhalten. Je nach Situation können Lebensmittel mit Eiweiß, Kalorien, Vitaminen und Mineralstoffen sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig sein.

Eiweiß spielt eine wichtige Rolle für den Erhalt des Körpergewebes. Es steckt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln. Welche Quellen geeignet sind, hängt von der individuellen Verträglichkeit, dem Gesundheitszustand und den Empfehlungen des Arztes ab.

Wenn das Essen gewöhnlicher Mahlzeiten schwerfällt, empfehlen Ärzte manchmal, die Ernährung praktischer zu gestalten: Wählen Sie Lebensmittel, die sich leichter vertragen lassen, bereiten Sie kleine Portionen im Voraus zu und nehmen Sie die Hilfe von Angehörigen in Anspruch.

Bei bestimmten gesundheitlichen Problemen unterscheidet sich die Ernährung bei Krebs von der gewohnten Vorstellung vom „gesündesten Essen“. Während der Behandlung kann ein Mensch mehr Eiweiß und Energie benötigen als jemand ohne Erkrankung.

Bei der Suche nach Informationen stößt man manchmal auf den Begriff „Zellernährung bei Krebs“. Damit können verschiedene Ansätze gemeint sein, die mit der Nährstoffversorgung und der Unterstützung von Stoffwechselprozessen zusammenhängen. Dieser Ausdruck bezeichnet jedoch für sich genommen keine wissenschaftlich belegte Krebsbehandlung. Weder eine spezielle Ernährungsweise noch einzelne Lebensmittel dürfen als Ersatz für eine Krebstherapie betrachtet werden. Wenn mit Zellernährung Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Programme gemeint sind, müssen deren Zusammensetzung und Sicherheit mit dem Onkologen besprochen werden.

Beginnen Sie nicht eigenständig mit strengen Einschränkungen, Fastenkuren oder sogenannten Entgiftungsprogrammen. Während der Behandlung benötigt der Körper häufig eine gleichmäßige Nährstoffzufuhr. Bevor Sie Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel verwenden oder Ihre Ernährung umstellen, informieren Sie bitte Ihren Onkologen. Die verordnete Behandlung und Medikamente dürfen Sie nicht eigenständig verändern.

Was ich bei Krebs und zur Wiedergewinnung der Kräfte empfehle …

Ich, Dr. Boris Wydoff, beschäftige mich seit mehr als fünfzig Jahren mit dem Einfluss von Ernährung, Bewegung und Lebensstil auf den Zustand des Menschen. Bei Krebs betrachte ich die Ernährung als eine Möglichkeit, die Kräfte des Körpers zu unterstützen und während einer schwierigen Zeit achtsam mit sich selbst umzugehen.

Meine Beobachtungen: Menschen profitieren während einer belastenden Behandlung oft weniger von der Suche nach einem einzigen „Wundermittel“ als von der Rückkehr zu einfachen täglichen Gewohnheiten – bekömmlichem Essen, einem geregelten Tagesablauf, Bewegung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und einem gelassenen Umgang mit dem eigenen Zustand.

Bringen Sie mehr natürliche Lebensmittel auf den Teller. In meinen Büchern schreibe ich, dass Gemüse und Kräuter einen wichtigen Platz in einer natürlichen Ernährung einnehmen sollten. Ich verbinde „lebendige“ Lebensmittel mit einer einfacheren und natürlicheren Ernährungsweise. Meiner Erfahrung nach kann eine ruhige, unkomplizierte Ernährung dabei helfen, während der Erholung Halt zu finden.

Gemüse lässt sich nach und nach in den Speiseplan aufnehmen, je nachdem, wie gut es vertragen wird. Bei Darmproblemen, Schmerzen, Durchfall oder anderen Beschwerden sollte die Vorgehensweise mit einer Fachkraft abgestimmt werden.

Reduzieren Sie Lebensmittel, die die Ernährung unnötig belasten. Ich empfehle, auf einen übermäßigen Verzehr von Zucker, Weißmehl und stark verarbeiteten Lebensmitteln zu achten. In meinen Büchern erkläre ich es so: Der Körper sollte seine Kräfte nicht für zusätzliche Belastungen durch schweres Essen aufwenden müssen, sondern für die Erholung nutzen können. Das ist meine persönliche Sichtweise, die auf meinen Beobachtungen zur Ernährung von Menschen beruht.

Während einer Krebsbehandlung darf die Ernährung jedoch nicht zu einem starren System von Verboten werden. Wenn jemand Schwierigkeiten hat, ausreichend Kalorien und Eiweiß aufzunehmen, kann der Arzt eine besonders nährstoffreiche Ernährung empfehlen.

Ergänzen Sie Ihren Speiseplan durch Gemüsesäfte. Ich habe frisch gepresste Gemüsesäfte als Teil meines Ansatzes beschrieben. Ich verbinde sie mit dem Wunsch, dem Körper Nährstoffe auf eine leichter zugängliche Weise zuzuführen. Zu meinen Rezeptkombinationen gehören Karotten mit Roter Bete und Gurke sowie Karotten mit Spinat.

Säfte sind kein notwendiger Bestandteil der Ernährung und ersetzen keine Behandlung. Wenn gesundheitliche Besonderheiten bestehen, Medikamente eingenommen werden oder eine Krebstherapie läuft, sollte der Verzehr von Säften zuvor mit dem Onkologen besprochen werden.

Sorgen Sie im Alltag für Bewegung und Wärme. Ich bin der Ansicht, dass Spaziergänge, maßvolle Aktivität und ein achtsamer Umgang mit Wärme das allgemeine Wohlbefinden unterstützen können. In meinen Büchern bringe ich Bewegung mit dem Erhalt der Lebenskraft und einem guten Befinden in Verbindung.

Auch ein kurzer Spaziergang, soweit die Kräfte reichen, kann zum Tagesablauf gehören. Das Aktivitätsniveau muss jedoch dem Zustand des Menschen und den Empfehlungen des Arztes entsprechen.

Ich habe auch über Trennkost als meinen Ansatz zur Kombination von Lebensmitteln geschrieben. Ärzte betrachten die Trennung von Lebensmitteln nicht als notwendige Voraussetzung für die Ernährung bei Krebserkrankungen. Ich sehe sie jedoch als Teil meiner persönlichen Vorstellung von einer leichteren Ernährung. Alle Ernährungsänderungen während der Behandlung sollten mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Kleine praktische Schritte, um die Kräfte zu erhalten

Während der Behandlung ist es hilfreich, nicht alles auf einmal verändern zu wollen. Gewohnheiten lassen sich meist nachhaltiger schrittweise einführen. Sie können mit einfachen Maßnahmen beginnen:

Wenn es Ihnen nach dem Essen schlechter geht, kann es hilfreich sein, festzuhalten, welche Lebensmittel Beschwerden verursachen. Solche Aufzeichnungen helfen der Fachkraft, die Situation besser einzuschätzen.

Was Sie während einer Chemotherapie nicht ohne ärztliche Zustimmung tun sollten

Während einer Chemotherapie müssen Nahrungsergänzungsmittel und größere Ernährungsumstellungen mit dem Onkologen besprochen werden. Manche alltäglichen Lebensmittel und Substanzen können die Behandlung beeinflussen. Verwenden Sie ohne ärztliche Zustimmung kein Johanniskraut und keine Grapefruit, da diese die Konzentration bestimmter Krebsmedikamente im Körper verändern können. Nehmen Sie während einer Chemo- oder Strahlentherapie auch keine hoch dosierten Antioxidantien eigenständig ein. Ebenso sollten konzentrierte Pflanzenpräparate und Kräuterextrakte nur nach Rücksprache mit einer Fachkraft verwendet werden.

Gewöhnliches Obst und Gemüse sind deshalb nicht verboten. Wichtig ist, die Regeln für einen sicheren Umgang mit Lebensmitteln einzuhalten, insbesondere wenn die Behandlung die Abwehrkräfte des Körpers schwächt. Bei einer geschwächten Immunabwehr kann der Arzt gesondert erklären, wie Lebensmittel zubereitet werden sollten und welche Produkte wegen des Infektionsrisikos vorübergehend besser gemieden werden.

Wann Sie zum Arzt sollten

Suchen Sie dringend medizinische Hilfe

Während einer Chemotherapie erfordern eine Temperatur von 38 °C oder höher sowie Schüttelfrost eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Onkologen. Versuchen Sie nicht, das Fieber eigenständig zu senken, bevor Sie eine medizinische Empfehlung erhalten haben. Eine dringende ärztliche Abklärung ist auch bei Atemnot, Brustschmerzen, einer Beinschwellung, Erbrechen über mehr als einen Tag oder der Unfähigkeit, Flüssigkeit zu trinken, erforderlich. Bei Blut im Stuhl oder Erbrochenen, schwarzem Stuhl, Ohnmacht oder starkem Herzklopfen dürfen Sie den Arztbesuch nicht aufschieben.

Besprechen Sie Ihren Zustand bei einem regulären Termin mit dem Arzt

Wenden Sie sich an eine Fachkraft, wenn Sie einen deutlichen Appetitverlust, Gewichtsabnahme, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme oder das Gefühl bemerken, dass die gewohnte Ernährung nicht mehr möglich ist. Es ist hilfreich, dem Arzt im Voraus mitzuteilen:

Der Arzt hilft Ihnen, die Ursache der Veränderungen zu verstehen und geeignete Unterstützung zu finden. Besonders wichtig ist es, während der Behandlung über alle neuen Symptome zu informieren. Mehr darüber, wie ich mich mit diesem Thema beschäftige, erfahren Sie auf der Seite „Krebs“.

HINWEIS DER REDAKTION
Dieser Artikel wurde auf Grundlage der Bücher von Dr. Boris Wydoff und medizinischer Nachschlagewerke zur Ernährung während einer Behandlung erstellt. Der Text ersetzt keine ärztliche Beratung und hebt eine verordnete Therapie nicht auf.

Medizinische Informationen: NCI (Nationales Krebsinstitut der USA), NCI (Nationales Krebsinstitut der USA).

Häufige Fragen

Ernährung bei Krebs: Was sollte man während der Behandlung essen?

Die Ernährung wird an den Gesundheitszustand, den Appetit und die Empfehlungen des behandelnden Arztes angepasst.

Darf man die Ernährung bei Krebs eigenständig umstellen?

Größere Änderungen sollten am besten mit dem Onkologen abgestimmt werden.

Was kann man tun, wenn man keinen Appetit hat?

Besprechen Sie das Problem mit dem Arzt und finden Sie gemeinsam eine geeignete Möglichkeit, ausreichend Nährstoffe aufzunehmen.

Welche Lebensmittel sind bei Krebs wichtig?

In der Regel wird auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, Eiweiß und Flüssigkeit geachtet.

Darf man bei Krebs Säfte trinken?

Frische Säfte können Teil des Ansatzes von Dr. Wydoff sein, doch Ernährungsänderungen sollten mit einer Fachkraft abgestimmt werden.

Muss man während der Behandlung auf Obst verzichten?

Gewöhnliches Obst ist nicht verboten, sofern der Arzt keine anderen Empfehlungen gegeben hat.

Wie kann man während einer Chemotherapie seine Kräfte erhalten?

Wichtig sind eine ausreichende Ernährung, die Information des Arztes über Essensprobleme und die Einhaltung der verordneten Behandlung.

Darf man während einer Krebsbehandlung fasten?

Fasten und strenge Ernährungseinschränkungen werden während der Behandlung ohne ärztliche Zustimmung nicht empfohlen.

Was bedeutet Zellernährung bei Krebs?

Dieser Begriff wird für verschiedene Ansätze zur Versorgung des Körpers mit Nährstoffen verwendet, bezeichnet aber keine eigenständige, wissenschaftlich belegte Methode zur Krebsbehandlung. Spezielle Programme und Nahrungsergänzungsmittel sollten mit dem Onkologen abgestimmt werden.

Dr. Boris Wydoff

Boris Wydoff — Doktor der Naturheilkunde, Ph.D. Seit über fünfzig Jahren helfe ich Menschen, ihre Gesundheit durch Ernährung, Reinigung und die Kraft des Geistes wiederzugewinnen — in Europa, Amerika und Asien. Über den Autor →

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