Gemeiner Dost: wertvolle Eigenschaften

Dr. Boris WydoffDr. Boris Wydoff
Blühender Dost in der Natur und getrocknetes Kraut neben einer Tasse Aufguss auf dem Tisch

Gemeiner Dost ist eine aromatische mehrjährige Pflanze mit rosa oder hellpurpurfarbenen Blüten. Nach Angaben pflanzentherapeutischer Nachschlagewerke wird das Kraut traditionell als beruhigendes, schleimlösendes, schweißtreibendes, galleförderndes und harntreibendes Mittel angewendet. Es wird als Tee, Aufguss und Abkochung verwendet.

Was ist das für eine Pflanze und wie erkennt man sie?

Gemeiner Dost (*Origanum vulgare L.*) gehört zur Familie der Lippenblütler. Es ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit einem kriechenden Rhizom. Die Höhe beträgt gewöhnlich bis zu 60 cm. Bei einigen Kulturpflanzen werden größere Exemplare von bis zu 80–90 cm beschrieben.

Die Stängel des Dosts sind aufrecht, vierkantig und behaart. Im oberen Bereich verzweigen sie sich stark und können einen rötlichen Farbton haben. Die Blätter stehen gegenständig. Sie sind gestielt, länglich-eiförmig und haben einen fein gezähnten Rand. Oben sind die Blätter dunkelgrün, unten graugrün und weich behaart.

Ein besonderes Merkmal des Dosts sind durchscheinende schwarze Punkte-Drüsen auf den Blättern. Unter einer Lupe kann man ätherisch-ölhaltige Drüsen erkennen. Sie befinden sich auch am Kelch der Blüte.

Die Blüten sind klein. Sie sitzen in den Achseln dunkelpurpurfarbener Tragblätter. Zusammen bilden sie am oberen Ende des Stängels einen ausladenden, schirmrispigen Blütenstand. Die Krone ist hellpurpurfarben oder rosa. Die Pflanze lässt sich leicht an ihrem angenehmen, kräftigen Duft erkennen.

Nach botanischen Beschreibungen blüht der Dost von Juli bis September. Er wächst auf trockenen Wiesen und Auenwiesen, in lichten Nadel- und Birkenwäldern sowie zwischen Sträuchern. Die Pflanze ist im europäischen Teil Russlands, im Süden Zentralasiens und in Sibirien verbreitet.

Der Dost hat einige volkstümliche Namen: Mutterkraut, Waldminze, Duftkraut, Geisterblume, Weihrauchkraut und Schwanenkraut. Der Gattungsname *Origanum* hängt mit der alten Bezeichnung der Pflanze „Origan“ zusammen. Aus dem Griechischen wird er mit der Bedeutung „Schmuck der Berge“ verbunden.

Wie unterscheidet man Dost von anderen Pflanzen?

Für die Bestimmung der Pflanze sind nicht nur die rosa-purpurfarbenen Blüten und der Duft wichtig. In botanischen Beschreibungen wird besonders der Aufbau des Blütenstands hervorgehoben: Die Blüten sitzen in den Achseln der Tragblätter in kleinen Gruppen von zwei bis drei und sind zu einer komplexen, ausladenden Schirmrispe am oberen Ende des Stängels zusammengefasst. Diese Kombination von Merkmalen hilft dabei, den Dost von anderen Vertretern der Lippenblütler zu unterscheiden.

Ein weiterer Hinweis sind die schwarzen, durchscheinenden Punkte-Drüsen auf der Unterseite der Blätter. Sie sind bei Vergrößerung gut zu erkennen. Die Blätter sind weich behaart, oben dunkelgrün und unten graugrün. Beim Sammeln des Arzneirohstoffs achtet man auch auf den kräftigen, charakteristischen Geruch der Pflanze.

Dost wird auch als Kulturpflanze angebaut. In Gartenbeschreibungen finden sich Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 80–90 cm, einem verzweigten rötlichen Stängel, einfachen Blättern und purpurrosa Blüten. Kultur-Dost wird über Samen aus der Anzucht vermehrt.

Was enthält Dost?

Nach Angaben pflanzentherapeutischer Nachschlagewerke enthält das Kraut des Dosts 0,5–1,2% ätherisches Öl. Es enthält Thymol, Carvacrol, Geranylacetat, Sesquiterpene und freie Alkohole. Außerdem werden im Kraut Gerbstoffe genannt, deren Anteil in den Beschreibungen bis zu 20% erreicht. Es enthält auch Bitterstoffe, Pigmente, Flavonoide und Ascorbinsäure.

In den Blättern des Dosts werden etwa 565 mg% Vitamin C angegeben, in den Blüten etwa 170 mg% und in den Stängeln etwa 60 mg%. Die Samen enthalten fettes Öl, dessen Anteil bis zu 28% erreichen kann.

Im Kraut des Dosts reichern sich außerdem Magnesium, Zink, Selen und andere Spurenelemente an. Der Gehalt an ätherischem Öl kann bei Pflanzen je nach Wachstums- und Entwicklungsbedingungen unterschiedlich sein.

Warum unterscheidet sich der Gehalt an ätherischem Öl?

Dost gehört zu den ätherisch-ölhaltigen Pflanzen. In Nachschlagewerken wird darauf hingewiesen, dass die Menge des ätherischen Öls bei Arzneipflanzen von den biologischen Eigenschaften der Art und den klimatischen Bedingungen abhängt. Deshalb kann sich die Zusammensetzung des Rohstoffs unterscheiden, wenn er an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten gesammelt wurde.

Für Dost ist besonders das Vorkommen von Thymol und Carvacrol typisch. Außerdem werden im ätherischen Öl Geranylacetat, Sesquiterpene und freie Alkohole beschrieben. Der Duft der Pflanze hängt gerade mit dem Vorhandensein flüchtiger Stoffe zusammen.

Interessant ist, dass ätherische Öle auch für das Leben der Pflanze eine Bedeutung haben. In botanischen Beschreibungen wird Dost zu den Steppenpflanzen gezählt, die große Mengen ätherischer Öle abgeben. Beim Verdunsten helfen diese Stoffe der Pflanze, unter Hitzeeinwirkung sparsamer mit Wasser umzugehen.

Wofür ist Gemeiner Dost nützlich?

Nach Angaben pflanzentherapeutischer Nachschlagewerke werden Zubereitungen aus Dostkraut als beruhigend, schmerzlindernd, antiseptisch, schleimlösend, harntreibend, schweißtreibend und gallefördernd beschrieben. Außerdem wird in den Nachschlagewerken ein Einfluss auf die Sekretion der Verdauungs- und Bronchialdrüsen sowie auf die Darmperistaltik und den Darmtonus genannt.

Traditionell wurde Dost zur Unterstützung der Verdauung verwendet. In volkstümlichen Beschreibungen wurde er bei vermindertem Appetit, Blähungen und vermindertem Darmtonus eingesetzt. Diese Angaben beziehen sich auf die traditionelle Anwendung der Pflanze.

Dost gehört zu den Pflanzen, die für beruhigende Tees verwendet wurden. In Kräuterbüchern wird seine Anwendung bei Schlaflosigkeit, nervösen Störungen, Kopfschmerzen und schlechter Stimmung beschrieben.

In der Volksmedizin wurde Dost bei saisonalen Erkältungszuständen verwendet. Starker Tee aus dem Kraut wurde zur Förderung des Schwitzens eingesetzt. Auch schleimlösende Eigenschaften der Pflanze werden in pflanzentherapeutischen Nachschlagewerken beschrieben.

Historische Kräuterbücher erwähnen die Kombination von Dost mit Honig. Diese Angaben beziehen sich auf traditionelle Anwendungen der Pflanze. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung bei Erkrankungen.

Nach Angaben der Nachschlagewerke gehörte Dost zu aromatischen Mischungen für trockene und feuchte Umschläge, Bäder und therapeutische Tees — schweißtreibende, blähungstreibende sowie Mischungen zum Gurgeln.

In der Volksmedizin wird auch eine äußerliche Anwendung beschrieben. Eine wässrige Abkochung des Dosts wird getrunken und zum Waschen betroffener Stellen bei Ekzemen verwendet. Diese Anwendung gehört zu den traditionell beschriebenen Verwendungen.

Wie wurde Dost in der Volksmedizin verwendet?

In alten Kräuterbüchern wurde Dost vielfältig eingesetzt. In einer historischen Quelle wurde er als „Frauenkraut“ bezeichnet und die Verwendung von Abkochungen und Aufgüssen bei verschiedenen weiblichen Beschwerden beschrieben, darunter Menstruationsschmerzen und Zyklusstörungen. Auch Angaben zur Anwendung während der Wechseljahre kommen vor.

In volkstümlichen Beschreibungen wurde Dost mit der Anwendung bei Migräne, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Gastritis, Hämorrhoiden und Darmatonie verbunden. Pulver aus getrockneten Blättern wurde traditionell bei Kopfschmerzen und Schnupfen geschnuppert.

Diese Angaben spiegeln die Geschichte der Volksphytotherapie wider und bedeuten keine nachgewiesene Wirksamkeit bei den genannten Beschwerden. Besonders wichtig ist, alte Behandlungsempfehlungen bei Schwangerschaft, Stillzeit oder chronischen Erkrankungen nicht ohne Rücksprache mit einer Fachperson zu übernehmen.

Wie wird Gemeiner Dost angewendet?

Dost wird als aromatisches Kraut verwendet. Blätter und Blüten wurden als Tee verwendet. Getrocknetes Kraut dient als Gewürz. Nach Angaben der Nachschlagewerke wurde Dost bei der Zubereitung von Kwas und Most sowie beim Einlegen von Gurken und Kohl zugesetzt. Die Pflanze wurde auch in der Parfümherstellung verwendet.

Dost ist eine gute Bienenweide. Er wurde auch im Haushalt genutzt. Mit einer starken Abkochung der Blüten kann man Wollwaren orange färben. Das Kraut wurde außerdem zum Schutz von Pelz- und Wollwaren vor Motten verwendet.

Wie wurde Dost im Haushalt verwendet?

In Russland ist Dost seit langer Zeit bekannt. Ethnografische Beschreibungen berichten, dass Bündel getrockneten Krauts traditionell in Bauernhäusern aufgehängt wurden. Mit der Pflanze wurden schützende Eigenschaften verbunden, und ihr Duft wurde im Haus geschätzt.

Dem Dost wurde die Fähigkeit zugeschrieben, Fliegen, Mücken und Motten fernzuhalten. Im Haushalt wurde die Pflanze nicht nur wegen ihres Geruchs verwendet: Mit einer starken Abkochung der Blüten färbte man Wolle orange. Auch Imker schätzten die Pflanze als gute Bienenweide. In volkstümlichen Beobachtungen wird außerdem die Verwendung von Dost zur Behandlung von Bienenstöcken gegen Ameisen erwähnt.

Wie bereitet man Dost richtig zu?

In Kräuterbüchern wird Dost als Tee, Aufguss und Abkochung verwendet. Die konkrete Zubereitungsart hängt vom Anwendungszweck ab. In alten Beschreibungen findet sich die Einnahme eines Aufgusses oder einer Abkochung, die wie Tee zubereitet wird.

Für einen beruhigenden Kräutertee wird folgende Mischung beschrieben: Minze, Melisse, Thymian, Dost und Kamille aus der Apotheke — zu gleichen Teilen. Dieses Rezept gehört zu den traditionellen Kräutermischungen.

Außerdem wird ein stärkender Tee mit Johanniskraut beschrieben: Johanniskraut — 1 Teil, Thymian — 2 Teile, Dost — 4 Teile, Minze — 1 Teil. Bei der Verwendung von Mischungen mit anderen Pflanzen muss man die Eigenschaften jedes Bestandteils berücksichtigen. Johanniskraut hat Einschränkungen, daher sollten solche Mischungen nicht ohne Berücksichtigung der individuellen Situation angewendet werden.

Einfacher Dost wird traditionell wie Tee aufgebrüht. In alten Beschreibungen wird erwähnt, dass dieser Tee während der Feldarbeit getrunken wurde.

Wie wird das Kraut gesammelt und gelagert?

Für medizinische Zwecke wird das Kraut des Dosts gesammelt. Nach Angaben von Nachschlagewerken zur Sammlung von Arzneipflanzen schneidet man blühende Triebspitzen von 20–30 cm Länge ab. Für die Ernte verwendet man Messer oder Sicheln.

Beim Sammeln wird empfohlen, einen Teil der Pflanzen für die natürliche Samenvermehrung stehen zu lassen: 1–2 Pflanzen pro 10 m² Fläche.

Nach dem Sammeln wird das Rohmaterial schnell auf Dachböden oder unter Schuppen getrocknet. Die Trocknung wird fortgesetzt, bis die Stängel brüchig werden. Danach wird das Kraut gedroschen und von groben Stängeln befreit.

Gutes Rohmaterial sollte seine natürliche Farbe behalten, einen angenehmen aromatischen Geruch sowie einen bitter-würzigen, leicht adstringierenden Geschmack haben.

Im Nachschlagewerk sind Anforderungen an die Qualität des Rohmaterials angegeben: Die Feuchtigkeit darf bis zu 13% betragen, geschwärzte und gebräunte Pflanzenteile bis zu 7%, Pflanzen mit Stängeln bis zu 40%, organische und mineralische Verunreinigungen jeweils bis zu 1%.

Warum ist es wichtig, Dost nicht zu intensiv zu sammeln?

Dost ist weit verbreitet, aber das bedeutet nicht, dass seine Bestände ohne Einschränkung vollständig abgemäht werden dürfen. In botanisch-landeskundlichen Beschreibungen wird darauf hingewiesen, dass maßloses und unsachgemäßes Sammeln in einigen Regionen zu einer deutlichen Verringerung der Bestandszahlen und des Verbreitungsgebiets von Arzneipflanzen geführt hat. Auch Gemeiner Dost wird unter diesen Arten genannt.

Deshalb lässt man bei der Ernte einen Teil der Pflanzen für die Samenvermehrung stehen. Dieser Ansatz ist besonders dort wichtig, wo Dost in kleinen Gruppen vorkommt und keine großen Bestände bildet.

Historisch war das Sammeln von Arzneirohstoffen auch Teil des lokalen Handels. Dost wurde wie andere Wildpflanzen in Dörfern gesammelt und an Apotheken geliefert oder an Aufkäufer verkauft. In der vorrevolutionären Zeit wurde Arzneirohstoff auch von Vertretern ausländischer Firmen aufgekauft.

Wie findet man Gemeinen Dost im Ausland?

Im Ausland kann diese Pflanze unterschiedlich bezeichnet werden. Beim Kauf sollte man sich deshalb nicht nur am lokalen Namen orientieren, sondern auch am lateinischen *Origanum vulgare*.

Dost wird als getrocknetes loses Kraut, in Teebeuteln, als Flüssigextrakt oder Tinktur sowie in Kapseln verkauft. Suchen Sie nach Blättern und/oder blühenden oberirdischen Pflanzenteilen, nicht nach Wurzeln oder Früchten. Kapseln und Extrakte sollten besonders sorgfältig geprüft werden: Einige enthalten Dostöl oder andere zugesetzte Bestandteile.

In den USA finden Sie ihn in Naturkost- und Kräuterläden, Teegeschäften und online. In Deutschland — in Apotheken, Reformhäusern, Teeläden und Online-Shops. In Frankreich — in pharmacies, herboristeries, Bioläden und online.

Auf der Verpackung sollten Sie *Origanum vulgare*, den verwendeten Pflanzenteil und die Angabe prüfen, ob es sich um einen pflanzlichen Lebensmitteltee oder ein Arzneimittel handelt. Bei einem Bio-Produkt sollten Sie auf eine echte Zertifizierung achten und nicht nur auf das Wort „natural“.

Die Verkaufsregeln unterscheiden sich je nach Land: In den USA durchlaufen Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise keine vorherige Zulassung der FDA auf Sicherheit oder Wirksamkeit, während man in Deutschland in der Apotheke speziell nach Arzneitee fragen sollte.

Gemeiner Dost: Gegenanzeigen und Vorsicht

Kulinarische Mengen von Dost werden als Lebensmittel verwendet. Konzentrierte Formen der Pflanze erfordern jedoch Vorsicht. Wenn zuvor eine allergische Reaktion auf Dost aufgetreten ist, sollte die Anwendung beendet werden. Eine Kreuzsensibilisierung mit anderen Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler ist möglich.

Während der Schwangerschaft erfordern therapeutische Dosen von Dost Vorsicht. NIH LiverTox warnt davor, dass Dosen in der Größenordnung von Nahrungsergänzungsmitteln möglicherweise eine abortive Wirkung haben können. Die Sicherheit therapeutischer Dosen während der Schwangerschaft ist nicht ausreichend untersucht.

Für die Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit therapeutischer Dosen vor. Die Anwendung von Dost in solchen Mengen sollte daher vorsichtig erfolgen. Für Kinder ist keine sichere therapeutische Dosis festgelegt. Erwachsenendosen dürfen nicht automatisch auf ein Kind übertragen werden.

Bei der Einnahme großer Mengen können Bauchbeschwerden, Sodbrennen, Veränderungen der Darmtätigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten. Bei äußerlicher Anwendung ist eine allergische Kontaktdermatitis möglich. Selten wurden schwere allergische Reaktionen einschließlich Anaphylaxie beschrieben.

Ätherisches Dostöl sollte nicht wie ein gewöhnliches Gewürz betrachtet werden. Konzentrierte Formen unterscheiden sich von der Verwendung der Pflanze als Lebensmittel.

Wann ist ein Arzt erforderlich?

Wenn nach der Anwendung von Dost Anzeichen einer Allergie, starke Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten, sollte medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Während Schwangerschaft und Stillzeit sollte die therapeutische Anwendung des Krauts vorher mit einem Arzt besprochen werden. Wer Medikamente einnimmt, chronische Erkrankungen hat oder Dost in therapeutischer Dosierung verwenden möchte, sollte eine individuelle Empfehlung eines Arztes oder Apothekers einholen.

Bei Kindern sollten therapeutische Formen von Dost nicht ohne Empfehlung einer Fachperson angewendet werden.

AUS DER REDAKTION
Der Artikel wurde auf Grundlage pflanzentherapeutischer Nachschlagewerke und Beschreibungen der traditionellen Anwendung von Gemeinem Dost erstellt. Der Text ersetzt keine ärztliche Beratung und stellt keine individuelle medizinische Verordnung dar.

Häufige Fragen

Wofür ist Gemeiner Dost nützlich?

Nach Angaben pflanzentherapeutischer Nachschlagewerke wird Dost traditionell eine beruhigende, schleimlösende, schweißtreibende, gallefördernde und harntreibende Wirkung zugeschrieben.

Wie bereitet man Dost zu?

Dost wird traditionell als Tee, Aufguss oder Abkochung verwendet.

Wofür wird Dost angewendet?

In der Volksphytotherapie wurde Dost bei vermindertem Appetit, Blähungen, Schlaflosigkeit und saisonalen Erkältungszuständen verwendet.

Kann man Tee mit Dost trinken?

Dost wird traditionell als Tee getrunken, auch als Bestandteil von Kräutermischungen.

Wann wird Dost gesammelt?

Das Arzneikraut wird während der Blüte gesammelt, indem man Triebspitzen von 20–30 cm Länge abschneidet.

Wie trocknet man Dost?

Das Kraut wird schnell auf dem Dachboden oder unter einem Schuppen getrocknet, bis die Stängel brüchig werden, und anschließend gedroschen und von groben Teilen befreit.

Welche Gegenanzeigen hat Dost?

Zu berücksichtigen sind Allergien, Schwangerschaft, Stillzeit, Kindesalter und mögliche unerwünschte Reaktionen.

Kann man Dost bei Kindern anwenden?

Eine sichere therapeutische Dosis für Kinder ist nicht festgelegt, daher sollten therapeutische Formen nur nach Rücksprache mit einer Fachperson angewendet werden.

Dr. Boris Wydoff

Boris Wydoff — Doktor der Naturheilkunde, Ph.D. Seit über fünfzig Jahren helfe ich Menschen, ihre Gesundheit durch Ernährung, Reinigung und die Kraft des Geistes wiederzugewinnen — in Europa, Amerika und Asien. Über den Autor →

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