Oregano: Wirkung, Anwendung und Inhaltsstoffe

Oregano ist eine aromatische, mehrjährige Pflanze mit rosa oder hellpurpurfarbenen Blüten. Laut Fachbüchern zur Phytotherapie wird das Kraut traditionell als beruhigendes, schleimlösendes, schweißtreibendes, galletreibendes und harntreibendes Mittel verwendet. Man verwendet es als Tee, Aufguss oder Abkochung.
Was ist das für eine Pflanze und wie erkennt man sie?
Der Gemeine Dost (*Origanum vulgare L.*) gehört zur Familie der Lippenblütler. Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze mit einem kriechenden Wurzelstock. Sie wird gewöhnlich bis zu 60 cm hoch. Bei einigen Kulturpflanzen werden auch größere Exemplare mit einer Höhe von 80–90 cm beschrieben.
Die Stängel des Oreganos sind aufrecht, vierkantig und behaart. Im oberen Bereich verzweigen sie sich stark und können eine rötliche Färbung aufweisen. Die Blätter stehen gegenständig. Sie sind gestielt, länglich-eiförmig und am Rand fein gezähnt. Auf der Oberseite sind die Blätter dunkelgrün, auf der Unterseite graugrün und weich behaart.
Ein besonderes Erkennungsmerkmal des Oreganos sind die durchscheinenden schwarzen Drüsenpunkte auf den Blättern. Unter einer Lupe lassen sich die Drüsen erkennen, die ätherisches Öl enthalten. Sie befinden sich auch am Kelch der Blüte.
Die Blüten sind klein. Sie sitzen in den Achseln dunkelpurpurfarbener Hochblätter. Zusammen bilden sie am oberen Ende des Stängels einen lockeren, schirmrispenartigen Blütenstand. Die Blütenkrone ist hellpurpurfarben oder rosa. Die Pflanze lässt sich leicht an ihrem angenehmen, kräftigen Duft erkennen.
Botanischen Beschreibungen zufolge blüht Oregano von Juli bis September. Er wächst auf trockenen und überschwemmten Wiesen, in lichten Nadel- und Birkenwäldern sowie zwischen Sträuchern. Die Pflanze ist im europäischen Teil Russlands, im Süden Zentralasiens und in Sibirien verbreitet.
Oregano hat verschiedene volkstümliche Namen, darunter Mutterkraut, Waldminze, Duftkraut und Weihrauchkraut. Der Gattungsname *Origanum* geht auf eine alte Bezeichnung der Pflanze zurück. Aus dem Griechischen wird er mit der Bedeutung „Schmuck der Berge“ in Verbindung gebracht.
Wie unterscheidet man Oregano von anderen Pflanzen?
Bei der Bestimmung der Pflanze sind nicht nur die rosa-purpurfarbenen Blüten und der Duft wichtig. In botanischen Beschreibungen wird besonders auf den Aufbau des Blütenstands hingewiesen: Die Blüten sitzen in kleinen Gruppen von zwei bis drei in den Achseln der Hochblätter und bilden am oberen Ende des Stängels eine komplexe, lockere, schirmrispenartige Rispe. Diese Kombination von Merkmalen hilft dabei, Oregano von anderen Lippenblütlern zu unterscheiden.
Ein weiterer Anhaltspunkt sind die durchscheinenden schwarzen Drüsenpunkte auf der Blattunterseite. Sie sind bei Vergrößerung gut zu erkennen. Die Blätter sind weich behaart, auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite graugrün. Beim Sammeln der Heilpflanze achtet man außerdem auf ihren kräftigen, charakteristischen Geruch.
Oregano wird auch als Kulturpflanze angebaut. In Gartenbeschreibungen finden sich Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 80–90 cm, einem verzweigten rötlichen Stängel, einfachen Blättern und purpurrosa Blüten. Kulturpflanzen werden durch Aussaat und Anzucht von Setzlingen vermehrt.
Welche Inhaltsstoffe enthält Oregano?
Laut Fachbüchern zur Phytotherapie enthält das Oreganokraut 0,5–1,2% ätherisches Öl. Zu seinen Bestandteilen gehören Thymol, Carvacrol, Geranylacetat, Sesquiterpene und freie Alkohole. Außerdem enthält das Kraut Gerbstoffe, deren Anteil in manchen Beschreibungen bis zu 20% beträgt. Hinzu kommen Bitterstoffe, Pigmente, Flavonoide und Ascorbinsäure.
Für die Oreganoblätter wird ein Vitamin-C-Gehalt von etwa 565 mg%, für die Blüten von etwa 170 mg% und für die Stängel von etwa 60 mg% angegeben. Die Samen enthalten fettes Öl, dessen Anteil bis zu 28% erreichen kann.
Im Oreganokraut reichern sich außerdem Magnesium, Zink, Selen und andere Spurenelemente an. Der Gehalt an ätherischem Öl kann je nach Wachstum und Entwicklung der Pflanzen unterschiedlich ausfallen.
Warum unterscheidet sich der Gehalt an ätherischem Öl?
Oregano gehört zu den Pflanzen, die ätherische Öle enthalten. Fachbüchern zufolge hängt die Menge des ätherischen Öls bei Heilpflanzen von den biologischen Eigenschaften der jeweiligen Art und den klimatischen Bedingungen ab. Deshalb kann sich die Zusammensetzung des Pflanzenmaterials unterscheiden, wenn es an verschiedenen Orten oder zu unterschiedlichen Zeiten gesammelt wird.
Für Oregano ist besonders das Vorkommen von Thymol und Carvacrol charakteristisch. Daneben werden im ätherischen Öl Geranylacetat, Sesquiterpene und freie Alkohole beschrieben. Der Duft der Pflanze hängt mit diesen flüchtigen Stoffen zusammen.
Interessant ist, dass ätherische Öle auch für das Leben der Pflanze selbst eine Rolle spielen. In botanischen Beschreibungen wird Oregano zu den Steppenpflanzen gezählt, die große Mengen ätherischer Öle freisetzen. Beim Verdunsten helfen diese Stoffe der Pflanze, bei Hitze sparsamer mit Wasser umzugehen.
Oregano: Nutzen und traditionelle Anwendung
Laut Fachbüchern zur Phytotherapie werden Zubereitungen aus Oreganokraut als beruhigend, schmerzlindernd, antiseptisch, schleimlösend, harntreibend, schweißtreibend und galletreibend beschrieben. Außerdem wird in Fachbüchern auf ihren Einfluss auf die Sekretion der Verdauungs- und Bronchialdrüsen sowie auf die Darmbewegung und den Darmtonus hingewiesen.
Traditionell wurde Oregano zur Unterstützung der Verdauung verwendet. In volksmedizinischen Beschreibungen kam er bei Appetitmangel, Blähungen und vermindertem Darmtonus zum Einsatz. Diese Angaben beziehen sich auf die traditionelle Anwendung der Pflanze.
Oregano gehört zu den Pflanzen, die für beruhigende Tees verwendet wurden. In Kräuterbüchern wird sein Einsatz bei Schlaflosigkeit, nervösen Beschwerden, Kopfschmerzen und schlechter Stimmung beschrieben.
In der Volksmedizin verwendete man Oregano bei saisonalen Erkältungsbeschwerden. Kräftigen Kräutertee setzte man ein, um das Schwitzen zu fördern. Auch die schleimlösenden Eigenschaften der Pflanze werden in Fachbüchern zur Phytotherapie beschrieben.
Historische Kräuterbücher erwähnen die Kombination von Oregano mit Honig. Solche Angaben gehören zu den traditionellen Anwendungsweisen der Pflanze. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung bei Erkrankungen.
Fachbüchern zufolge gehörte Oregano zu aromatischen Kräutermischungen für trockene und feuchte Umschläge, Bäder und Heiltees, darunter schweißtreibende und blähungslindernde Tees sowie Mischungen zum Gurgeln.
In der Volksmedizin ist auch die äußerliche Anwendung beschrieben. Eine wässrige Abkochung von Oregano wird getrunken und zum Waschen betroffener Hautstellen bei Ekzemen verwendet. Diese Methode gehört zu den traditionell beschriebenen Anwendungen.
Wogegen wurde Oregano traditionell eingesetzt?
In alten Kräuterbüchern fand Oregano vielfältige Verwendung. In einer historischen Quelle wurde er als „Frauenkraut“ bezeichnet. Dort wird beschrieben, dass Abkochungen und Aufgüsse bei verschiedenen Frauenbeschwerden eingesetzt wurden, darunter Menstruationsschmerzen und Zyklusstörungen. Es gibt auch Berichte über die Anwendung in den Wechseljahren.
In volksmedizinischen Beschreibungen wurde Oregano mit der Anwendung bei Migräne, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Gastritis, Hämorrhoiden und Darmatonie in Verbindung gebracht. Pulver aus getrockneten Blättern wurde traditionell bei Kopfschmerzen und Schnupfen geschnuppert.
Diese Angaben spiegeln die Geschichte der Volksheilkunde wider und bedeuten nicht, dass eine Wirksamkeit bei den genannten Beschwerden nachgewiesen ist. Besonders wichtig ist, alte Behandlungsempfehlungen nicht ohne fachliche Beratung auf Schwangerschaft, Stillzeit oder chronische Erkrankungen zu übertragen.
Wie kann man Oregano verwenden?
Oregano wird als aromatisches Kraut verwendet. Die Blätter wurden zusammen mit den Blüten als Tee aufgebrüht. Getrocknetes Kraut dient als Gewürz. Fachbüchern zufolge gab man Oregano bei der Zubereitung von Kwas und Bierwürze hinzu und verwendete ihn auch zum Einlegen von Gurken und Kohl. Außerdem fand die Pflanze in der Parfümherstellung Verwendung.
Oregano ist eine gute Bienenweide. Er wurde auch im Haushalt genutzt. Mit einer kräftigen Abkochung der Blüten lassen sich Wolltextilien orange färben. Das Kraut wurde außerdem zum Schutz von Pelz- und Wollwaren vor Motten verwendet.
Wie wurde Oregano im Alltag verwendet?
In Russland ist Oregano seit Langem bekannt. Ethnografischen Beschreibungen zufolge hängte man getrocknete Kräuterbündel traditionell in Bauernhäusern auf. Man verband die Pflanze mit Schutzwirkung und schätzte ihren Duft im Haus.
Oregano wurde nachgesagt, Fliegen, Mücken und Motten fernzuhalten. Im Haushalt nutzte man die Pflanze nicht nur wegen ihres Geruchs: Mit einer kräftigen Blütenabkochung färbte man Wolle orange. Auch Imker schätzten die Pflanze als gute Bienenweide. In volkskundlichen Berichten über die Hauswirtschaft wird außerdem erwähnt, dass Oregano zur Behandlung von Bienenstöcken gegen Ameisen eingesetzt wurde.
Wie brüht man Oregano auf und bereitet Tee zu?
In Kräuterbüchern wird Oregano als Tee, Aufguss und Abkochung verwendet. Die konkrete Zubereitungsart hängt vom jeweiligen Anwendungszweck ab. In alten Beschreibungen findet sich die Verwendung eines Aufgusses oder einer Abkochung, die wie Tee zubereitet wird.
Für einen beruhigenden Kräutertee ist folgende Mischung beschrieben: Minze, Melisse, Thymian, Oregano und Echte Kamille zu gleichen Teilen. Dieses Rezept gehört zu den traditionellen Kräutermischungen.
Beschrieben wird auch ein anregender Tee mit Johanniskraut: Johanniskraut — 1 Teil, Thymian — 2 Teile, Oregano — 4 Teile, Minze — 1 Teil. Bei der Verwendung von Mischungen mit anderen Pflanzen müssen die Eigenschaften jeder einzelnen Zutat berücksichtigt werden. Johanniskraut unterliegt bestimmten Einschränkungen, deshalb sollten solche Mischungen nicht ohne Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten verwendet werden.
Oregano allein wird traditionell wie Tee aufgebrüht. In alten Beschreibungen wird erwähnt, dass man diesen Tee während der Feldarbeit trank. Der Nutzen von Oreganotee wird in der traditionellen Phytotherapie vor allem mit den beschriebenen beruhigenden und schweißtreibenden Eigenschaften der Pflanze in Verbindung gebracht. Die traditionelle Anwendung bestätigt jedoch nicht, dass das Getränk bestimmte Erkrankungen wirksam behandelt.
Wie wird das Kraut gesammelt und aufbewahrt?
Für medizinische Zwecke wird das Oreganokraut gesammelt. Laut Fachbüchern über das Sammeln von Heilpflanzen schneidet man die blühenden Triebspitzen in einer Länge von 20–30 cm ab. Für die Ernte verwendet man Messer oder Sicheln.
Beim Sammeln wird empfohlen, einen Teil der Pflanzen für die natürliche Vermehrung durch Samen stehen zu lassen: 1–2 Pflanzen pro 10 m² Fläche.
Nach der Ernte wird das Pflanzenmaterial zügig auf Dachböden oder unter Vordächern getrocknet. Die Trocknung wird fortgesetzt, bis die Stängel brüchig werden. Anschließend wird das Kraut gedroschen und von groben Stängeln befreit.
Gutes Pflanzenmaterial sollte seine natürliche Farbe behalten, angenehm aromatisch riechen und einen bitter-würzigen, leicht zusammenziehenden Geschmack haben.
Das Fachbuch nennt folgende Qualitätsanforderungen an das Pflanzenmaterial: Der Feuchtigkeitsgehalt darf bis zu 13% betragen, geschwärzte und gebräunte Pflanzenteile dürfen höchstens 7% ausmachen, Pflanzen mit Stängeln höchstens 40% und organische sowie mineralische Verunreinigungen jeweils höchstens 1%.
Warum sollte man Oregano nicht zu intensiv sammeln?
Oregano ist weit verbreitet. Das bedeutet jedoch nicht, dass seine Bestände uneingeschränkt vollständig abgeerntet werden dürfen. In botanischen und regionalgeschichtlichen Beschreibungen wird darauf hingewiesen, dass übermäßiges und unsachgemäßes Sammeln in einigen Regionen zu einem deutlichen Rückgang der Bestände und der Verbreitungsgebiete von Heilpflanzen geführt hat. Auch der Gemeine Dost wird unter diesen Arten genannt.
Deshalb lässt man bei der Ernte einen Teil der Pflanzen für die Vermehrung durch Samen stehen. Das ist besonders wichtig in Gebieten, in denen Oregano nur in kleinen Gruppen vorkommt und keine großen Bestände bildet.
Historisch war das Sammeln von Heilpflanzen auch Teil des örtlichen Handels. Wie andere wild wachsende Pflanzen wurde Oregano in Dörfern gesammelt und bei Apotheken abgegeben oder an Händler verkauft. In der Zeit vor der Revolution kauften auch Vertreter ausländischer Unternehmen Heilpflanzenmaterial auf.
Wie findet man Oregano im Ausland?
Im Ausland kann diese Pflanze unterschiedliche Namen haben. Beim Kauf sollte man sich deshalb nicht nur an der jeweiligen Landesbezeichnung orientieren, sondern auch auf den lateinischen Namen *Origanum vulgare* achten.
- USA: oregano.
- Deutschland: Oregano, Echter/Gemeiner Dost, Wilder Majoran.
- Frankreich: origan, origan commun, marjolaine sauvage.
- Lateinischer Name: *Origanum vulgare*. Die Bezeichnung „marjoram“ ohne nähere Angaben kann eine andere Pflanzenart meinen.
Oregano wird als lose getrocknete Pflanze, in Teebeuteln, als Flüssigextrakt oder Tinktur sowie in Kapselform verkauft. Achten Sie auf Blätter und/oder blühende oberirdische Pflanzenteile, nicht auf Wurzeln oder Früchte. Kapseln und Extrakte sollten besonders sorgfältig geprüft werden: Manche enthalten Oreganoöl oder andere zugesetzte Bestandteile.
In den USA findet man Oregano in Naturkost- und Kräuterläden, Teegeschäften und Onlineshops. In Deutschland ist er in Apotheken, Reformhäusern, Teeläden und Onlineshops erhältlich. In Frankreich findet man ihn in Apotheken, Kräuterfachgeschäften, Bioläden und Onlineshops.
Prüfen Sie auf der Verpackung, ob *Origanum vulgare* angegeben ist, welcher Pflanzenteil verwendet wurde und ob es sich um einen Kräutertee für den Verzehr oder um ein Arzneimittel handelt. Bei Bio-Produkten sollte eine echte Zertifizierung vorhanden sein und nicht nur das Wort „natural“.
Die Verkaufsregeln unterscheiden sich von Land zu Land. In den USA werden Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise nicht vorab von der FDA auf Sicherheit oder Wirksamkeit zugelassen. In Deutschland sollte man in der Apotheke ausdrücklich nach Arzneitee fragen, wenn ein medizinisch verwendeter Kräutertee gesucht wird.
Oregano: Gegenanzeigen und mögliche Nebenwirkungen
Oregano wird in üblichen Küchenmengen als Lebensmittel verwendet. Konzentrierte Zubereitungen der Pflanze erfordern jedoch Vorsicht. Wenn zuvor eine allergische Reaktion auf Oregano aufgetreten ist, sollte man die Anwendung beenden. Eine Kreuzallergie mit anderen Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler ist möglich.
Während der Schwangerschaft ist bei medizinischen Dosierungen von Oregano Vorsicht geboten. NIH LiverTox warnt davor, dass Dosierungen in der Größenordnung von Nahrungsergänzungsmitteln eine abtreibende Wirkung haben könnten. Die Sicherheit medizinischer Dosierungen während der Schwangerschaft ist nicht ausreichend untersucht.
Für die Stillzeit liegen nicht genügend Daten zur Sicherheit medizinischer Dosierungen vor. Die Anwendung von Oregano in solchen Mengen sollte daher mit Vorsicht erfolgen. Für Kinder ist keine sichere medizinische Dosierung festgelegt. Die Dosierungen für Erwachsene dürfen nicht einfach auf Kinder übertragen werden.
Bei Einnahme großer Mengen können Bauchbeschwerden, Sodbrennen, Veränderungen der Darmfunktion, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten. Bei der Anwendung auf der Haut ist eine allergische Kontaktdermatitis möglich. In seltenen Fällen wurden schwere allergische Reaktionen einschließlich Anaphylaxie beschrieben.
Ätherisches Oreganoöl sollte nicht wie ein gewöhnliches Küchenkraut behandelt werden. Konzentrierte Zubereitungen unterscheiden sich deutlich von der Verwendung der Pflanze als Lebensmittel.
Wann ist ärztlicher Rat erforderlich?
Wenn nach der Anwendung von Oregano Anzeichen einer Allergie, starke Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten, sollte man medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte eine medizinische Anwendung des Krauts vorher mit einem Arzt besprochen werden. Wer Medikamente einnimmt, an chronischen Erkrankungen leidet oder Oregano in medizinischer Dosierung verwenden möchte, sollte sich individuell von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen.
Medizinische Zubereitungen aus Oregano sollten Kindern nicht ohne fachliche Empfehlung gegeben werden.
ANMERKUNG DER REDAKTION
Dieser Artikel wurde auf Grundlage von Fachbüchern zur Phytotherapie und Beschreibungen der traditionellen Anwendung des Gemeinen Dosts erstellt. Der Inhalt ersetzt keine ärztliche Beratung und stellt keine individuelle medizinische Empfehlung dar.
Häufige Fragen
Wofür ist Oregano gut?
Laut Fachbüchern zur Phytotherapie wirkt Oregano traditionell beruhigend, schleimlösend, schweißtreibend, galletreibend und harntreibend.
Wie brüht man Oregano auf?
Oregano wird traditionell als Tee, Aufguss oder Abkochung verwendet.
Wofür verwendet man Oregano?
In der Volksheilkunde wurde Oregano bei Appetitmangel, Blähungen, Schlaflosigkeit und saisonalen Erkältungsbeschwerden eingesetzt.
Kann man Oreganotee trinken?
Oregano wird traditionell als Tee getrunken, auch als Bestandteil von Kräutermischungen.
Wann wird Oregano gesammelt?
Das Heilkraut wird während der Blüte geerntet, indem man die Triebspitzen in einer Länge von 20–30 cm abschneidet.
Wie trocknet man Oregano?
Das Kraut wird auf Dachböden oder unter Vordächern zügig getrocknet, bis die Stängel brüchig sind. Anschließend wird es gedroschen und von groben Pflanzenteilen befreit.
Welche Gegenanzeigen gibt es bei Oregano?
Zu beachten sind Allergien, Schwangerschaft, Stillzeit, Kindesalter und mögliche unerwünschte Reaktionen.
Kann man Oregano bei Kindern verwenden?
Eine sichere medizinische Dosierung für Kinder ist nicht festgelegt. Deshalb sollten medizinische Zubereitungen nur nach Rücksprache mit einer Fachperson verwendet werden.
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