Schlacken im Körper: Mythos oder Wahrheit?

Dr. Boris WydoffDr. Boris Wydoff
Äpfel, Birnen, Gemüse, ein Glas Wasser, ein aufgeschlagenes Notizbuch und eine Uhr auf einem Holztisch am Fenster

Mit dem Begriff „Schlacken im Körper“ werden häufig Müdigkeit, ein Völlegefühl nach dem Essen und andere unangenehme Beschwerden erklärt. Doch was sind Schlacken, und sammeln sie sich tatsächlich über Jahre im Körper an? Es lohnt sich, die tägliche Ernährung zu überdenken, ausreichend Wasser zu trinken und auf extreme Entgiftungskuren zu verzichten. Um die Ursachen der Beschwerden zu verstehen, hilft ein Arzt – nicht der Versuch, sich anhand einzelner Symptome selbst zu diagnostizieren.

Was verstehen Menschen unter Schlacken, und woher stammt dieser Begriff?

Im Alltag bezeichnet man als Schlacken vermeintliche Ansammlungen schädlicher Stoffe, die der Körper angeblich nicht selbst ausscheiden konnte. Mit diesem Begriff werden Abgeschlagenheit, Verdauungsprobleme, Übergewicht und ein allgemein schlechteres Wohlbefinden in Verbindung gebracht. Solche Beschwerden sind jedoch unspezifisch: Sie können unterschiedliche Ursachen haben und beweisen für sich genommen keine Ansammlung von Giftstoffen.

In der Medizin gibt es konkrete Stoffwechselprodukte, die der Körper verarbeiten und ausscheiden muss. Daran sind die Leber, die Nieren, der Darm und weitere Organsysteme beteiligt. Werden ihre Funktionen gestört, können sich bestimmte Stoffe tatsächlich im Körper anreichern. Dabei handelt es sich jedoch um konkrete physiologische Vorgänge und nicht zwangsläufig um jene Ablagerungen, von denen Befürworter populärer Entgiftungsprogramme sprechen.

Auch in der Naturheilkunde hat die Vorstellung von Schlacken ihre eigene Geschichte. Boris Wydoff versteht diesen Begriff weiter als die moderne Medizin und bietet eine eigene Erklärung für die Ansammlung schädlicher Stoffe an. Seine Position erläutere ich ausführlicher im Abschnitt „Was ich empfehle“. Deshalb sollte man bei der Frage „Schlacken im Körper – Mythos oder Realität?“ zwei Sichtweisen getrennt betrachten: das naturheilkundliche Konzept des Doktors und die heutigen medizinischen Erkenntnisse.

Woran erkennt man, dass der Körper nicht richtig funktioniert?

Menschen suchen häufig nach Anzeichen einer Verschlackung, wenn sie sich kraftlos fühlen, einen aufgeblähten Bauch, unregelmäßigen Stuhlgang oder ein Völlegefühl nach dem Essen bemerken. Manchmal kommen Veränderungen des Körpergewichts, des Appetits oder des Hautbildes hinzu. Solche Beschwerden verdienen Aufmerksamkeit, besonders wenn sie neu auftreten oder den Alltag beeinträchtigen.

Es gibt jedoch keine einheitliche Gruppe von Symptomen, anhand derer sich eine Ansammlung von Schlacken feststellen ließe. Müdigkeit kann mit Schlafmangel, Blutarmut und anderen gesundheitlichen Problemen zusammenhängen. Verstopfung kann durch die Ernährung, zu wenig Bewegung, Medikamente oder Erkrankungen des Verdauungssystems verursacht werden. Auch Blähungen treten bei unterschiedlichen Funktionsstörungen des Darms auf.

Deshalb sollte man nicht jedes unangenehme Symptom als Beweis dafür ansehen, dass der Körper verunreinigt ist. Selbst mehrere Beschwerden gleichzeitig reichen nicht aus, um die Ursache eigenständig festzustellen. Der Arzt stellt eine Diagnose anhand des Gesprächs, der Untersuchung und, falls erforderlich, weiterer diagnostischer Maßnahmen.

Wenn sich das Wohlbefinden verschlechtert, sollte man besser herausfinden, was tatsächlich dahintersteckt, statt zu versuchen, unbestimmte Schlacken auszuscheiden. So lässt sich vermeiden, dass eine behandlungsbedürftige Erkrankung übersehen wird oder man Zeit mit Verfahren verliert, die nutzlos oder sogar unsicher sein können.

Warum entstehen Völlegefühl, Verstopfung und ständige Müdigkeit?

Häufige Ursachen für solche Beschwerden hängen mit alltäglichen Gewohnheiten und dem Gesundheitszustand zusammen. Zu wenig Ballaststoffe, eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr und Bewegungsmangel können Verstopfung begünstigen. Unregelmäßige Mahlzeiten und Lebensmittel, die jemand nicht gut verträgt, können manchmal Blähungen und Beschwerden nach dem Essen verstärken.

Allerdings lassen sich nicht alle Probleme mit dem Lebensstil erklären. Auch Medikamente und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können die Verdauung beeinflussen. Anhaltende Schwäche kann unter anderem mit Blutarmut, Schlafstörungen oder anderen medizinischen Ursachen zusammenhängen. Wenn Beschwerden wiederkehren, sollte man sie nicht einfach auf eine vermeintliche Verschlackung zurückführen.

Ein weiteres Problem sind Versprechen, den Körper innerhalb weniger Tage von Giftstoffen zu befreien. Strenge Diäten, längeres Fasten, Abführmittel und Saftkuren mit großen Mengen an Säften können zu Flüssigkeitsmangel, Schwäche und Störungen des Elektrolythaushalts führen. Bei bestimmten Erkrankungen sind solche Methoden besonders riskant.

Die natürliche Ausscheidung von Stoffwechselprodukten sollte man nicht mit dem Werbeversprechen verwechseln, irgendwelche Ablagerungen zu entfernen, die sich angeblich über Jahre angesammelt haben. Besteht der Verdacht auf eine konkrete Vergiftung oder eine Funktionsstörung der Organe, ist eine medizinische Vorgehensweise erforderlich, die sich nach der vermuteten Ursache richtet.

Was ich empfehle: Wie ich das Problem der Schlacken betrachte

Ich, Boris Wydoff, betrachte Gesundheit als Zustand des gesamten Organismus und nicht nur eines einzelnen Organs. Meiner Erfahrung nach spielen die tägliche Ernährung, die Kombination verschiedener Lebensmittel und Gewohnheiten, die Menschen über Jahre beibehalten, eine wichtige Rolle. Im Rahmen meines naturheilkundlichen Ansatzes bringe ich gesundheitliche Beschwerden damit in Verbindung, wie gut Verdauung, Durchblutung, Versorgung des Gewebes und Ausscheidung von Stoffwechselprodukten zusammenspielen.

Als Erstes empfehle ich, auf die Kombination von Lebensmitteln zu achten. In meinen Büchern schreibe ich: „Falsche Lebensmittelkombinationen führen einerseits zu einem Überschuss an Schlacken und schädlichen Stoffen im System und sind andererseits nicht in der Lage, die Zellen mit den notwendigen Mineralstoffen oder organischen Salzen zu versorgen.“ Ich bin der Ansicht, dass diese Prozesse miteinander zusammenhängen: Die Zusammensetzung der Ernährung beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern auch den Zustand des Blutes und des Gewebes. Deshalb empfehle ich, zunächst die gewohnte Ernährung zu überdenken, statt nach einer schnellen Entgiftung zu suchen.

Das zweite Prinzip ist die Trennkost. Ich vertrete die Auffassung, dass die richtige Kombination von Lebensmitteln dem Körper helfen kann, besser mit der Verdauung zurechtzukommen. Meiner Meinung nach sollte man nicht nur auf die Menge achten, die man isst, sondern auch darauf, welche Lebensmittel man miteinander kombiniert. Ich empfehle, darauf zu achten, nach welchen Kombinationen ein Völlegefühl entsteht, und diese Beobachtungen bei der Zusammenstellung des Speiseplans zu berücksichtigen. Ärzte beurteilen diesen Ansatz anders. In meinem naturheilkundlichen System spielen passende Lebensmittelkombinationen jedoch eine wichtige Rolle.

Der dritte Grundsatz meines Systems betrifft den Darm. In meinen Büchern beschreibe ich meine Vorstellung, dass unverdaute Nahrungsreste an den Darmwänden haften bleiben und sich dort über Jahre ansammeln können. Ich bin der Ansicht, dass solche Ablagerungen die Arbeit der Darmzotten beeinträchtigen, über die Nährstoffe aufgenommen werden. Nach meiner Theorie können Abbauprodukte ins Blut gelangen und den Zustand anderer Gewebe beeinflussen. Genau deshalb lege ich so viel Wert auf die Qualität der täglichen Ernährung und nicht nur auf das Gefühl nach einer einzelnen Mahlzeit.

Das vierte Prinzip ist, den Zustand von Blut und Lymphe zu berücksichtigen. In meinen Büchern bringe ich die ausreichende Versorgung der Zellen mit Nährstoffen mit der Zusammensetzung von Blut und Lymphe sowie der Zufuhr notwendiger Mineralstoffe in Verbindung. Ich bin der Ansicht, dass ungünstige Ernährungsgewohnheiten gleichzeitig die Versorgung des Gewebes erschweren und die Ansammlung schädlicher Stoffe begünstigen können. In meinem System hängt die Wiederherstellung einer guten Nährstoffversorgung des Körpers auch mit der Pflege der Durchblutung zusammen. Deshalb empfehle ich, nicht nur den Darm in den Blick zu nehmen, sondern die Gesundheit des gesamten Organismus zu betrachten.

Meiner Meinung nach verdienen tägliche Gewohnheiten mehr Aufmerksamkeit als gelegentliche Entgiftungsversuche. Ich halte weder ein einzelnes Lebensmittel noch ein Getränk für eine universelle Lösung des Schlackenproblems. In meinen Büchern betone ich, dass Stoffe, die sich meiner Theorie zufolge über Jahre angesammelt haben, nicht innerhalb eines Tages ausgeschieden werden können. Deshalb setze ich auf schrittweise Veränderungen der Ernährung und des Lebensstils, ohne ein sofortiges Ergebnis zu erwarten.

Was sollte man an der Ernährung und den Alltagsgewohnheiten ändern?

Wenn die Verdauung Beschwerden bereitet, ist es sinnvoll, zunächst die gewöhnliche Ernährung zu überprüfen. Man muss dafür weder spezielle Entgiftungsmittel kaufen noch seine Ernährung radikal umstellen. Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Speiseplan genügend Gemüse, Obst und andere Ballaststoffquellen enthält und ob Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Ballaststoffe sind in Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten enthalten. Sie helfen dabei, eine normale Darmfunktion zu unterstützen. Am besten erhöht man ihre Menge schrittweise, besonders wenn bisher nur wenige ballaststoffreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan standen. Abrupte Veränderungen können die Gasbildung und unangenehme Beschwerden verstärken.

Ebenso sinnvoll ist es, auf die tägliche Bewegung zu achten. Regelmäßige, an die eigenen Möglichkeiten angepasste körperliche Aktivität unterstützt die normale Darmfunktion und das allgemeine Wohlbefinden. Selbst die gewohnten Bewegungen im Alltag können dazu beitragen, einen aktiveren Lebensstil zu entwickeln. Die passende Belastung sollte sich nach Alter, körperlicher Verfassung und bestehenden Erkrankungen richten.

Auch die Flüssigkeitszufuhr spielt eine Rolle. Wer zu wenig trinkt, kann Verstopfung begünstigen. Sich jedoch zum übermäßigen Trinken zu zwingen, ist nicht nötig. Der individuelle Bedarf hängt vom Gesundheitszustand, der Ernährung und den Lebensbedingungen ab. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen sollten Empfehlungen zur Flüssigkeitszufuhr mit einem Arzt abgestimmt werden.

Man sollte nicht versuchen, eine vollwertige Ernährung über längere Zeit durch Säfte zu ersetzen. Säfte enthalten möglicherweise weniger Ballaststoffe als ganze Früchte und Gemüse, und strenge Einschränkungen können dem Körper wichtige Nährstoffe vorenthalten. Besonders vorsichtig sollten Menschen mit Diabetes und Nierenerkrankungen bei solchen Experimenten sein.

Wie unterscheidet man gewöhnliche Verdauungsbeschwerden von einem gefährlichen Zustand?

Verstopfung, Blähungen oder ein Völlegefühl nach dem Essen allein lassen nicht erkennen, wie ernst ein Problem ist. Der Arzt muss wissen, wann die Beschwerden begonnen haben, wie sie sich verändern, welche Medikamente die betroffene Person einnimmt und ob weitere Symptome vorliegen. Je nach Situation können eine Untersuchung und zusätzliche diagnostische Maßnahmen erforderlich sein.

Seltener Stuhlgang kann beispielsweise mit einer ballaststoffarmen Ernährung oder einer zu geringen Flüssigkeitszufuhr zusammenhängen. Manchmal stecken jedoch andere Ursachen dahinter. Auch anhaltende Müdigkeit ist kein spezifisches Anzeichen: Ihre Ursache lässt sich nicht allein anhand des eigenen Empfindens zuverlässig feststellen. Art und Dauer der Beschwerden helfen dem Arzt, die weitere Untersuchung zu planen, reichen aber ohne eine Beurteilung des Gesamtzustands nicht für eine Diagnose aus.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Blut im Stuhl, unerklärlicher Gewichtsverlust und anhaltende Veränderungen der gewohnten Darmfunktion. Diese Anzeichen bedeuten nicht automatisch, dass eine schwere Erkrankung vorliegt, müssen aber medizinisch abgeklärt werden. Man sollte sie nicht als Ausscheidung von Schlacken erklären oder darauf warten, dass der Körper angeblich seine Entgiftung abgeschlossen hat.

Der Versuch, anhand der Häufigkeit von Symptomen selbst eine Diagnose zu stellen, kann zu Fehlern führen. Selbst wenn Beschwerden nach bestimmten Lebensmitteln auftreten, beweist das noch keine konkrete Erkrankung oder die Ansammlung von Giftstoffen. Die Ursache wird anhand des gesamten klinischen Bildes ermittelt; bei Bedarf kommen Laboruntersuchungen und bildgebende oder andere apparative Verfahren hinzu.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Rufen Sie sofort den Rettungsdienst, wenn plötzlich starke Bauchschmerzen auftreten, insbesondere wenn sich das Allgemeinbefinden deutlich verschlechtert, eine Ohnmacht eintritt oder Verwirrtheit auftritt. Dringende Hilfe ist auch bei starken Darmblutungen, schwarzem, teerartigem Stuhl in Verbindung mit ausgeprägter Schwäche oder blutigem Erbrechen erforderlich. Versuchen Sie in solchen Situationen nicht, selbst eine Entgiftung durchzuführen oder abzuwarten, ob die Symptome von allein verschwinden.

Vereinbaren Sie einen regulären Arzttermin, wenn Verstopfung oder Blähungen regelmäßig wiederkehren, sich die gewohnten Stuhlgewohnheiten deutlich verändern oder die Beschwerden anhalten. Eine ärztliche Beratung ist auch bei unerklärlichem Gewichtsverlust, ständiger Müdigkeit oder Blut im Stuhl notwendig, selbst wenn es sich nur um eine kleine Menge handelt. Der Arzt beurteilt die Beschwerden und entscheidet, welche Untersuchungen erforderlich sind.

Wenn Sie Fasten, Saftkuren oder andere stark einschränkende Methoden in Betracht ziehen, besprechen Sie diese zunächst mit einer Fachperson. Das gilt besonders bei Diabetes sowie Erkrankungen der Nieren, des Herzens oder des Verdauungssystems. Abführmittel und Mittel zur Darmreinigung sollten nicht unbedacht eingesetzt werden: Sie können Durchfall, Flüssigkeitsmangel und weitere Komplikationen verursachen.

Setzen Sie verordnete Medikamente nicht ab, um Ihren Körper zu entgiften. Wenn Sie eine Nebenwirkung vermuten oder glauben, dass ein Medikament Ihre Verdauung beeinflusst, besprechen Sie das mit Ihrem behandelnden Arzt. Ziel der Beratung ist es, die Ursache der Beschwerden zu finden und sichere Maßnahmen auszuwählen – nicht einfach nur das Wort „Schlacken“ loszuwerden.

Sind Schlacken im Körper also ein Mythos oder Realität?

Die Antwort hängt davon ab, was genau mit diesem Begriff gemeint ist. Stoffwechselprodukte entstehen tatsächlich im Körper, und ihre Ausscheidung ist für die normale Funktion der Organe notwendig. Bei bestimmten Erkrankungen kann die Ausscheidung bestimmter Stoffe gestört sein. Das erfordert eine medizinische Untersuchung und gegebenenfalls eine Behandlung.

Die Vorstellung, dass bei jedem Menschen über Jahre hinweg Dutzende Kilogramm giftiger Ablagerungen im Darm liegen, ist jedoch keine wissenschaftlich gesicherte medizinische Tatsache. Es gibt keine verlässlichen Belege dafür, dass sich alle chronischen Erkrankungen auf eine einzige Ursache namens „Schlacken“ zurückführen lassen oder dass ein spezielles Entgiftungsprogramm diese beseitigt und die Gesundheit wiederherstellt.

Im naturheilkundlichen Ansatz von Boris Wydoff hat der Begriff Schlacken eine weiter gefasste Bedeutung. Der Doktor betrachtet die vermutete Ansammlung solcher Stoffe als Teil einer allgemeinen Beeinträchtigung des Organismus. Er ist der Ansicht, dass sich dies auf die Versorgung der Zellen und das Wohlbefinden auswirken kann. Diese Position beruht auf seiner Vorstellung vom Körper als einem zusammenhängenden System und nicht auf einer eigenständigen medizinischen Diagnose.

Die moderne Medizin befasst sich mit konkreten Stoffwechselstörungen und Funktionsstörungen von Organen, nicht mit einer allgemeinen Verschlackung als Erklärung für sämtliche Beschwerden. Deshalb ist es hilfreicher, nicht nur über die Bezeichnung zu streiten, sondern herauszufinden, welche Vorgänge hinter den jeweiligen Symptomen stecken. Eine ausgewogene Ernährung, eine angemessene Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Bewegung können die Gesundheit unterstützen, ersetzen bei anhaltenden Beschwerden aber keine medizinische Abklärung.

Mehr darüber, wie ich mit diesem Thema arbeite, erfahren Sie auf der Seite „[Den Körper von Giftstoffen und Parasiten reinigen](/health/ochischenie/)“.

HINWEIS DER REDAKTION
Dieser Artikel wurde auf Grundlage der Bücher von Dr. Boris Wydoff und medizinischer Informationsmaterialien erstellt. Seine naturheilkundlichen Vorstellungen von Schlacken sollten nicht als wissenschaftlich nachgewiesene Erklärung für Erkrankungen verstanden werden. Der Text dient der Information, ersetzt keine ärztliche Beratung und ist nicht zur eigenständigen Diagnose oder Behandlung bestimmt.

Medizinische Informationen: [NCCIH (US-amerikanisches Nationales Zentrum für komplementäre und integrative Gesundheit)](https://www.nccih.nih.gov/health/detoxes-and-cleanses-what-you-need-to-know).

Häufige Fragen

Was sind Schlacken im Körper?

Im Alltag bezeichnet man damit vermeintliche schädliche Ablagerungen. Ärzte beurteilen dagegen konkrete Stoffe und Störungen ihrer Ausscheidung.

Welche Symptome weisen auf eine Verschlackung hin?

Es gibt keine spezifischen Anzeichen: Schwäche, Blähungen und Stuhlprobleme treten bei unterschiedlichen Erkrankungen und Beschwerden auf.

Kann man den Körper mit Säften reinigen?

Eine eingeschränkte Ernährung mit Säften garantiert keine Entgiftung und kann die Nährstoffversorgung verschlechtern.

Wie beeinflusst die Ernährung die Darmfunktion?

Ballaststoffreiche pflanzliche Lebensmittel helfen, einen regelmäßigen Stuhlgang und eine normale Verdauung zu unterstützen.

Was empfiehlt Boris Wydoff bei einer Verschlackung?

Er empfiehlt, die Kombination von Lebensmitteln und die täglichen Ernährungsgewohnheiten zu überdenken, statt nach einer schnellen Entgiftung zu suchen.

Muss man für eine Entgiftung des Körpers fasten?

Nein, Fasten ist für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten nicht erforderlich und kann gesundheitlich riskant sein.

Wann sollte man bei Verstopfung einen Arzt aufsuchen?

Bei wiederkehrenden Beschwerden, Veränderungen des gewohnten Stuhlgangs, Blut im Stuhl oder unerklärlichem Gewichtsverlust.

Stimmt es, dass sich Kilogramm von Schlacken im Darm ansammeln?

Diese Vorstellung kommt in der Naturheilkunde vor, gilt aber nicht als wissenschaftlich gesicherte medizinische Tatsache.

Dr. Boris Wydoff

Boris Wydoff — Doktor der Naturheilkunde, Ph.D. Seit über fünfzig Jahren helfe ich Menschen, ihre Gesundheit durch Ernährung, Reinigung und die Kraft des Geistes wiederzugewinnen — in Europa, Amerika und Asien. Über den Autor →

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