Mumijo: das Bergharz, das man seit Jahrtausenden schätzt

Dr. Boris Wydoff · 2026-09-10

Unter den natürlichen Mitteln gibt es drei, die ich Schätze nenne: Mumijo, Propolis und Blütenpollen. Über die Bienenprodukte habe ich bereits erzählt; heute geht es um das rätselhafteste der drei. Mumijo ist ein Bergharz, das die östliche Medizin seit Jahrtausenden schätzt, von Avicenna bis in unsere Tage.

WAS ES IST
Mumijo wird in den Bergen gesammelt — eine dunkle, harzige Masse, die Mineralstoffe, organische Säuren und Dutzende Spurenelemente in sich aufgenommen hat. Die genaue Zusammensetzung wechselt von Fundort zu Fundort, doch das Wesen bleibt gleich: Es ist ein Konzentrat der Bergnatur, das der Körper als Nahrung für seine Erholung annimmt.

Wofür man es schätzte

Die Überlieferung setzte Mumijo vor allem dort ein, wo der Körper zusammenwachsen, heilen, sich erholen muss: bei Brüchen und Verletzungen, Geschwüren, Erschöpfung, in der Erholung nach Krankheiten. Östliche Ärzte nannten es „Bergbalsam“ und ein Mittel gegen Schwäche — in heutiger Sprache: eine Unterstützung von Regeneration und Stoffwechsel. Gerade als Wiederhersteller ist es interessant: kein Aufputschmittel und kein „Schmerzmittel“, sondern Material und Signal für die Reparatur der Gewebe.

Wie man echtes erkennt

Echtes Mumijo löst sich vollständig und rückstandsfrei in warmem Wasser auf, wird durch die Wärme der Hand zwischen den Fingern weich, hat einen eigentümlichen harzigen Geruch und einen leicht bitteren Geschmack. Fälschungen hinterlassen einen Bodensatz, riechen nach nichts und sind steinhart. Kaufen sollte man bei geprüften Anbietern und nicht „aus der Hand im Kurort“: Der Ruhm eines Mittels ernährt stets seine Fälschungen.

Wie man es anwendet

Der Klassiker der Einnahme sind kleine Mengen: Mumijo ist ein starkes Mittel, und mehr heißt nicht besser. Gewöhnlich löst man es in warmem Wasser auf und nimmt es auf nüchternen Magen ein, in Kuren mit Pausen. Die genauen Schemata für bestimmte Aufgaben — Dosierungen, Kurdauer, Kombinationen — führe ich in meinen Büchern an: Das ist bereits das Gebiet der Behandlung, und dort zählt Genauigkeit.

Vorsicht

Mumijo wird bei Krebserkrankungen nicht ohne Erlaubnis des Arztes angewandt, ebenso wenig in Schwangerschaft und Stillzeit. Wie bei jedem aktiven Mittel gilt: Stimmen Sie es bei chronischen Erkrankungen und dauerhafter Medikamenteneinnahme mit Ihrem Arzt ab.

Häufige Fragen

Was ist Mumijo und woher kommt es?

Es ist eine harzige Bergmasse, ein Konzentrat aus Mineralstoffen und organischen Substanzen. Gesammelt wird sie in den Bergen; die östliche Medizin wendet Mumijo seit Jahrtausenden an.

Wofür wurde Mumijo traditionell angewandt?

Vor allem zur Erholung: bei Brüchen, Verletzungen, Geschwüren, Erschöpfung und in der Rehabilitation nach Krankheiten — als Unterstützung von Heilung und Stoffwechsel.

Wie prüft man Mumijo auf Echtheit?

Echtes löst sich vollständig und rückstandsfrei in warmem Wasser, wird durch Handwärme weich und hat einen harzigen Geruch mit leicht bitterem Geschmack.

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Dr. Boris Wydoff

Boris Wydoff — Doktor der Naturheilkunde, Ph.D. Seit über fünfzig Jahren helfe ich Menschen, ihre Gesundheit durch Ernährung, Reinigung und die Kraft des Geistes wiederzugewinnen — in Europa, Amerika und Asien. Über den Autor →

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