# Verstopfung bei Krebs: Was hilft wirklich?

> Verstopfung bei Krebs: mögliche Ursachen, Ernährung, Trinkmenge und sichere Möglichkeiten, Beschwerden während der Krebstherapie zu lindern.

- URL: https://celitel.online/de/blog/zapor-pri-onkologii/
- Author: Dr. Boris Wydoff — https://celitel.online/de/about/
- Published: 2026-10-28
- Language: de

Verstopfung bei Krebs kann durch die Erkrankung selbst, eine Chemotherapie, Schmerzmittel oder weniger Bewegung entstehen. Was können Sie jetzt tun? Informieren Sie Ihr Behandlungsteam über Veränderungen beim Stuhlgang, trinken Sie ausreichend, sofern Ihr Arzt die Flüssigkeitszufuhr nicht eingeschränkt hat, und bewegen Sie sich so viel, wie Sie können. Bei starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder ausbleibendem Windabgang ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.

## Warum kommt es bei Krebs zu Verstopfung?

Verstopfung ist ein Zustand, bei dem der Darm seltener als gewöhnlich entleert wird, der Stuhl trocken und hart ist und man beim Stuhlgang stärker pressen muss. Manchmal ist der Stuhlgang schmerzhaft, und es entsteht das Gefühl, dass der Darm nicht vollständig entleert wurde. Der Bauch kann sich aufblähen, Krämpfe, Übelkeit und ein Völlegefühl können auftreten.

Bei Menschen mit einer Krebserkrankung kommen häufig mehrere Ursachen gleichzeitig infrage. Bestimmte Tumoren können den Darm zusammendrücken, den Weitertransport des Darminhalts behindern oder die Nervenbahnen beeinflussen, die die Darmfunktion steuern. Verstopfung tritt auch als Nebenwirkung bestimmter Chemotherapien auf.

Eine weitere Ursache sind Medikamente. Opioidhaltige Schmerzmittel, einige Mittel gegen Übelkeit und Angst sowie harntreibende Medikamente können die Darmentleerung erschweren. Setzen Sie solche Medikamente nicht eigenständig ab und verändern Sie die Dosierung nicht ohne Rücksprache. Ihr Arzt kann eine Möglichkeit finden, die Verstopfung zu lindern, ohne die notwendige Behandlung zu unterbrechen.

Auch Veränderungen des gewohnten Lebensstils spielen eine Rolle. Während der Behandlung gehen Betroffene häufig weniger, werden schneller müde, essen weniger als sonst oder stellen ihre Ernährung um. Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr kann ebenfalls dazu beitragen, dass der Stuhl härter wird.

## Kann Verstopfung bei Darmkrebs auftreten?

Ja, Verstopfung kann bei Darmtumoren auftreten, darunter Tumoren des Dickdarms und des Mastdarms. Sie kommt jedoch auch bei anderen Krebserkrankungen und aus Ursachen vor, die nichts mit Krebs zu tun haben. Dieses eine Symptom erlaubt deshalb keine Aussage darüber, ob ein Tumor vorliegt und wo er sich befindet.

Besondere Aufmerksamkeit verdient eine neu aufgetretene Veränderung des gewohnten Stuhlgangs. Beispielsweise konnte jemand früher regelmäßig zur Toilette gehen, hat nun aber anhaltende Schwierigkeiten, Schmerzen oder Blähungen. Der Arzt beurteilt diese Veränderungen zusammen mit anderen Symptomen, der Krankengeschichte und den Untersuchungsergebnissen.

Manchmal ist ein Kotstau die Ursache. Dabei sammelt sich harter Stuhl im Darm an, der sich nur schwer von selbst ausscheiden lässt. Eine ernstere Komplikation ist der Darmverschluss, bei dem der Darminhalt nicht mehr normal durch den Darm transportiert werden kann. Beide Zustände müssen medizinisch abgeklärt werden. Ein Darmverschluss kann unmittelbar lebensbedrohlich sein.

Versuchen Sie nicht, die Ursache allein anhand der Häufigkeit des Stuhlgangs oder der Stärke der Beschwerden zu bestimmen. Die Diagnose wird nach einem Gespräch mit dem Patienten, einer Untersuchung und gegebenenfalls weiteren Tests gestellt. Bei Verdacht auf eine Komplikation kann der Arzt eine Untersuchung des Bauchraums veranlassen.

## Was können Sie zu Hause tun, um Verstopfung zu lindern?

Hausmittel sind nicht in jeder Situation geeignet. Wenn starke Schmerzen, Erbrechen, eine ausgeprägte Bauchaufblähung oder ein ausbleibender Windabgang auftreten, versuchen Sie nicht, die Beschwerden durch mehr Ballaststoffe, Abführmittel oder andere Hausmittel zu beheben. Bei solchen Anzeichen ist dringend medizinische Hilfe erforderlich.

Wenn keine Warnzeichen vorliegen, beginnen Sie mit einfachen Maßnahmen, die Sie mit Ihrem Behandlungsteam abgestimmt haben. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gemäß den Empfehlungen Ihres Arztes, insbesondere wenn wegen einer Herz- oder Nierenerkrankung Einschränkungen bestehen. Sie müssen sich nicht dazu zwingen, große Mengen zu trinken, wenn Ihr Behandlungsteam eine andere Trinkmenge festgelegt hat.

Bleiben Sie nach Möglichkeit mäßig aktiv. Ein kurzer Spaziergang im Zimmer oder auf dem Flur, der Wechsel vom Bett in einen Sessel und einige ruhige Bewegungen können auch bei ausgeprägter Müdigkeit machbar sein. Welches Maß an Bewegung geeignet ist, hängt von Ihrem Befinden, möglichen Komplikationen und den Empfehlungen der behandelnden Fachkräfte ab.

Es ist hilfreich, zu notieren, wann Sie Stuhlgang hatten, wie fest der Stuhl war und ob Schmerzen, Blähungen oder Übelkeit auftraten. Halten Sie auch Veränderungen bei Ernährung, Trinkmenge und Medikamenteneinnahme fest. Diese Angaben helfen dem Arzt einzuschätzen, was die Darmfunktion beeinflusst haben könnte und welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Beginnen Sie nicht eigenständig mit Abführmitteln, Zäpfchen oder anderen Mitteln zur Darmentleerung. Bei Krebserkrankungen hängt die Wahl des Präparats von der Ursache der Verstopfung, Begleiterkrankungen und der laufenden Behandlung ab. Manche Mittel sind für bestimmte Patienten geeignet, können anderen jedoch schaden.

## Wie sollte man sich bei Verstopfung während der Krebstherapie ernähren?

Die Ernährung sollte an die Verträglichkeit der Lebensmittel und die laufende Behandlung angepasst werden. Bei gewöhnlicher Verstopfung können Ballaststoffe hilfreich sein. Bei Krebserkrankungen ist eine Erhöhung der Ballaststoffmenge jedoch nicht für jeden geeignet. Besteht der Verdacht auf eine Darmverengung oder einen Darmverschluss, können zusätzliche Ballaststoffe die Beschwerden verschlimmern.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Lebensmittel Sie am besten in Ihren Speiseplan aufnehmen. Wenn keine Einschränkungen bestehen und Sie die Lebensmittel gut vertragen, können Gemüse, Obst und andere gewohnte ballaststoffreiche Lebensmittel geeignet sein. Die Ballaststoffmenge sollte unter Berücksichtigung der Trinkmenge und der Empfehlungen des Behandlungsteams erhöht werden.

Verändern Sie Ihre Ernährung nicht abrupt, wenn Sie unter Übelkeit oder ausgeprägter Schwäche leiden oder kürzlich an den Verdauungsorganen operiert wurden. In solchen Situationen können individuelle Empfehlungen des Onkologen oder einer Fachkraft für Ernährungstherapie erforderlich sein. Das wichtigste Ziel ist, den Körper angemessen zu versorgen, ohne zusätzliche Beschwerden auszulösen.

Bevor Sie Kräuter oder Nahrungsergänzungsmittel verwenden oder Ihre Ernährung umstellen, informieren Sie Ihren Onkologen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie eine Chemotherapie oder Strahlentherapie erhalten, eine Operation hinter sich haben oder mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen.

## Was empfehle ich bei Verstopfung während einer Krebserkrankung?

**Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.** In meinen Büchern schreibe ich: „Wasser ist das Erste, wonach der Darm verlangt.“ Ich bringe Wassermangel mit einem erschwerten Weitertransport des Darminhalts und dem Auftreten von Verstopfung in Verbindung. Deshalb empfehle ich, über den Tag verteilt kleine Schlucke zu trinken und morgens lauwarmes Wasser zu bevorzugen. Während einer Krebsbehandlung muss die Flüssigkeitsmenge jedoch mit dem Arzt abgestimmt werden, insbesondere wenn die Trinkmenge eingeschränkt ist.

**Sorgen Sie mit einem gewohnten Tagesablauf für regelmäßigen Stuhlgang.** In meinem Buch „Das ABC der Gesundheit“ empfehle ich, den Darm an eine bestimmte Zeit für den Toilettengang zu gewöhnen und den natürlichen Stuhldrang nicht zu unterdrücken. Meiner Erfahrung nach hilft ein ruhiger Tagesablauf dabei, Veränderungen der Verdauung aufmerksamer wahrzunehmen. Ich rate außerdem dazu, sich Zeit zu lassen und nicht übermäßig stark zu pressen. Wenn mehrere Tage lang kein Stuhlgang erfolgt oder Schmerzen, Erbrechen und eine ausgeprägte Bauchaufblähung auftreten, ist eine medizinische Abklärung notwendig. Anders als mein allgemeiner Ansatz zur Tagesroutine konzentriert sich die moderne Medizin bei Verstopfung im Zusammenhang mit Krebs zunächst auf die Ursache, darunter die Wirkung von Schmerzmitteln und mögliche Komplikationen der Erkrankung.

**Bewegen Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.** In meinen Büchern bringe ich Bewegungsmangel mit einer verlangsamten Verdauung in Verbindung und empfehle tägliche Spaziergänge. Ich betrachte Bewegung als eine sanfte Möglichkeit, den gewohnten Darmrhythmus zu unterstützen. Bei ausgeprägter Schwäche müssen Sie nicht um jeden Preis eine halbe Stunde spazieren gehen. Beginnen Sie mit kurzen Wegen, sofern Ihr Behandlungsteam dies erlaubt.

**Wählen Sie ballaststoffreiche Lebensmittel individuell aus.** Ich schreibe über Gemüse, Trockenpflaumen und gemahlene Leinsamen als mögliche Bestandteile einer Ernährung bei unregelmäßigem Stuhlgang. Nach meinem Ansatz sollte die Ernährung die Darmfunktion unterstützen und keine zusätzlichen Beschwerden verursachen. Bei Krebserkrankungen darf die Ballaststoffmenge jedoch nicht automatisch erhöht werden: Besteht der Verdacht auf einen Darmverschluss oder treten eine ausgeprägte Bauchaufblähung oder starke Schmerzen auf, können solche Veränderungen gefährlich sein. Besprechen Sie deshalb mit Ihrem Onkologen, bevor Sie Trockenpflaumen oder Leinsamen hinzufügen oder größere Mengen Gemüse essen.

## Welche Mittel gegen Verstopfung sind bei Krebs erlaubt?

Wenn Veränderungen der Trinkmenge, der Ernährung und der Bewegung nicht helfen, kann der Arzt ein Abführmittel oder ein anderes Präparat zur Linderung der Verstopfung empfehlen. Die Auswahl hängt davon ab, wie hart der Stuhl ist, wie lange das Problem besteht, welche Medikamente der Patient einnimmt und ob Anzeichen für einen Darmverschluss vorliegen.

Es gibt Mittel, die Wasser im Darm binden, Präparate zur Stuhlweichmachung und Medikamente, die die Darmbewegungen anregen. Jede dieser Möglichkeiten hat eigene Anwendungsgebiete und Einschränkungen. Wählen Sie ein Präparat nicht eigenständig aufgrund einer Empfehlung von Bekannten aus und erhöhen Sie die Dosierung nicht ohne Rücksprache.

Bei bestimmten Krebserkrankungen und Behandlungssituationen können solche Mittel Blutungen, Infektionen oder andere Komplikationen begünstigen. Sie dürfen nur dann angewendet werden, wenn das Behandlungsteam dies für vertretbar hält und konkrete Anweisungen gibt.

Nehmen Sie Abführmittel nicht regelmäßig ohne ärztliche Rücksprache ein und versuchen Sie nicht, ihre Wirkung durch zusätzliche Mittel auszugleichen. Wenn ein Präparat nicht hilft, erhöhen Sie die Dosis nicht eigenständig, sondern informieren Sie Ihr Behandlungsteam über das Ergebnis. Manchmal muss die Behandlung der Verstopfung angepasst oder eine andere Ursache der Beschwerden abgeklärt werden.

## Was Sie während einer Chemotherapie nicht ohne ärztliche Erlaubnis tun sollten

Während einer Krebstherapie können bestimmte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel die Wirkung von Medikamenten verändern. Deshalb ist auch bei vertrauten Hausmitteln Vorsicht geboten, wenn sie Konzentrate, Extrakte oder biologisch aktive Nahrungsergänzungsmittel enthalten.

- **Johanniskraut** kann die Konzentration bestimmter Krebsmedikamente verändern und ihre Wirkung beeinflussen. Nehmen Sie es nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Onkologen ein.
- **Grapefruit und Grapefruitsaft** können mit bestimmten Medikamenten wechselwirken. Fragen Sie Ihr Behandlungsteam, ob sie bei Ihrem Behandlungsplan erlaubt sind.
- **Hoch dosierte Antioxidantien** sollten während einer Chemotherapie oder Strahlentherapie nicht ohne ärztliche Erlaubnis eingenommen werden.
- **Konzentrierte Pflanzenextrakte und Kräutermischungen** können mit Medikamenten wechselwirken. Ihre Anwendung muss deshalb vorher abgestimmt werden.

Das bedeutet nicht, dass während der Behandlung sämtliches Gemüse und Obst verboten ist. Gewöhnliche Lebensmittel müssen nicht automatisch vom Speiseplan gestrichen werden. Einschränkungen hängen vom konkreten Behandlungsschema und vom Zustand des Patienten ab.

Beginnen Sie während einer Krebsbehandlung nicht mit Fastenkuren, Detox-Programmen oder strengen Reinigungskuren. Ersetzen Sie damit nicht die verordnete Therapie und setzen Sie keine Medikamente zugunsten naturheilkundlicher Methoden ab. Alle zusätzlichen Maßnahmen müssen mit dem Onkologen abgestimmt werden.

## Wann sollten Sie zum Arzt?

**Suchen Sie sofort medizinische Notfallhilfe**, wenn starke oder zunehmende Bauchschmerzen, eine ausgeprägte Bauchaufblähung mit Erbrechen oder ein vollständiger Stillstand von Wind- und Stuhlabgang auftreten. Diese Anzeichen können auf einen Darmverschluss hindeuten.

Auch bei Blut im Stuhl oder Erbrochenen, schwarzem Stuhl, Ohnmacht oder starkem Herzklopfen ist eine dringende medizinische Abklärung erforderlich. Bei Atemnot, Brustschmerzen oder einer Schwellung des Beins müssen Sie ebenfalls sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, da diese Symptome auf eine gefährliche Komplikation hindeuten können.

Wenn Ihre Temperatur während einer Chemotherapie 38 °C oder mehr erreicht oder Schüttelfrost auftritt, wenden Sie sich sofort an Ihren Onkologen oder befolgen Sie den Notfallplan, den Sie erhalten haben. Versuchen Sie nicht, das Fieber eigenständig zu senken und abzuwarten, ob sich Ihr Zustand bessert. Bei Erbrechen, das länger als einen Tag anhält, oder wenn Sie keine Flüssigkeit bei sich behalten können, ist ebenfalls eine dringende medizinische Abklärung erforderlich.

**Vereinbaren Sie zeitnah einen Arzttermin**, wenn die Verstopfung neu auftritt, anhält oder wiederkehrt, sich der Stuhlgang deutlich verändert hat oder der Stuhlgang schmerzhaft ist. Teilen Sie dem Arzt mit, wann Sie zuletzt Stuhlgang hatten, ob Winde abgehen, ob Ihr Bauch aufgebläht ist und welche Medikamente Sie einnehmen. Warten Sie nicht auf einen regulären Termin, wenn sich die Beschwerden rasch verschlimmern.

Bei der Untersuchung wird der Arzt die Art der Veränderungen erfragen, den Bauch untersuchen und bei Bedarf weitere Untersuchungen veranlassen. Es ist wichtig, die Ursache der Verstopfung zu klären, denn die Behandlung einer medikamentenbedingten Nebenwirkung kann sich von der Behandlung eines Kotstaus oder eines Darmverschlusses unterscheiden.

Mehr darüber, wie ich mit diesem Thema arbeite, erfahren Sie auf der Seite „[Krebserkrankungen](/health/onkologiya/)“.

## Anmerkung der Redaktion

Der Artikel wurde auf Grundlage der Bücher von Dr. Boris Wydoff und medizinischer Nachschlagewerke zum Thema Verstopfung bei Krebserkrankungen erstellt. Die naturheilkundlichen Empfehlungen spiegeln den persönlichen Ansatz des Autors wider und ersetzen weder die Beratung durch einen Onkologen noch eine verordnete Behandlung oder individuelle medizinische Empfehlungen.

Medizinische Informationen: [NCI (Nationales Krebsinstitut der USA)](https://www.cancer.gov/about-cancer/treatment/side-effects/constipation), [NHS (Nationaler Gesundheitsdienst Großbritanniens)](https://www.nhs.uk/conditions/chemotherapy/side-effects/).

## FAQ

**Q: Kann Verstopfung ein Symptom von Krebs sein?**
A: Ja, bestimmte Tumoren können den Weitertransport des Darminhalts behindern. Verstopfung kann jedoch auch andere Ursachen haben.

**Q: Was kann ich bei Verstopfung während einer Chemotherapie tun?**
A: Informieren Sie Ihr Behandlungsteam, halten Sie sich an die erlaubte Trinkmenge und klären Sie, welche Mittel bei Ihrem Behandlungsplan geeignet sind.

**Q: Welche Lebensmittel helfen bei Verstopfung im Zusammenhang mit Krebs?**
A: Wenn keine Gegenanzeigen bestehen, können Gemüse und Obst geeignet sein. Eine Erhöhung der Ballaststoffmenge sollten Sie jedoch mit Ihrem Arzt abstimmen.

**Q: Warum verursachen Schmerzmittel Verstopfung?**
A: Einige Schmerzmittel, insbesondere Opioide, verlangsamen die Darmtätigkeit.

**Q: Darf ich bei Krebs Abführmittel einnehmen?**
A: Ja, sofern der Arzt ein geeignetes Mittel unter Berücksichtigung der Erkrankung, der Medikamente und des Risikos eines Darmverschlusses ausgewählt hat.

**Q: Warum bläht sich der Bauch bei Verstopfung während einer Krebserkrankung auf?**
A: Blähungen können mit Verstopfung einhergehen. Bei starken Schmerzen, Erbrechen oder ausbleibendem Windabgang müssen Sie jedoch dringend medizinische Hilfe suchen.

**Q: Was soll ich tun, wenn Abführmittel bei Krebs nicht helfen?**
A: Erhöhen Sie die Dosis nicht eigenständig. Informieren Sie Ihren Arzt, damit er die Ursache der Verstopfung beurteilt und die Behandlung anpassen kann.


_Aufklärender Inhalt; ersetzt keine ärztliche Beratung._
