# Löwenzahn: nützliche Eigenschaften

> Löwenzahn: Inhaltsstoffe, Anwendung, Ernte von Wurzeln und Blättern, Zubereitungsarten und wichtige Einschränkungen.

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- Author: Dr. Boris Wydoff — https://celitel.online/de/about/
- Published: 2026-09-26
- Language: de

Löwenzahn (*Taraxacum officinale*) ist eine weit verbreitete Pflanze, von der die Wurzel, die Blätter und die gesamte Pflanze verwendet werden. In der Phytotherapie wird er wegen seiner Bitterstoffe, seines Inulins, Schleims und anderer Verbindungen geschätzt. In Fachbüchern wird Löwenzahn als Bittermittel und Mittel zur Förderung des Gallenflusses beschrieben, während junge Blätter als essbares Grün verwendet werden.

## Wie sieht diese Pflanze aus und wie unterscheidet man sie von anderen?

Löwenzahn ist eine mehrjährige Pflanze mit einer kräftigen Pfahlwurzel. Er ist an seinen gelben Blütenständen und Früchten mit Flughaaren leicht zu erkennen. Die reifen Früchte werden vom Wind verbreitet.

Die Pflanze ist in ganz Europa weit verbreitet. Man findet sie auf nährstoffreichen Wiesen, an Straßenrändern und in Gärten. Junge Blätter erscheinen im zeitigen Frühjahr und werden nicht nur in der Phytotherapie, sondern auch als Lebensmittel verwendet.

Die Blütezeit des Löwenzahns reicht von April bis Juni und dauert manchmal bis Juli. Diese Zeit sollte man nicht mit anderen Pflanzen verwechseln, deren Blütezeiten anders liegen.

Löwenzahn passt sich leicht an die Umweltbedingungen an. Man findet ihn auf Wiesen, in Gärten, an Waldrändern, auf Weiden, an Straßen, in Parks und auf Rasenflächen. Die Pflanze verträgt Betreten und Beweidung und bleibt deshalb oft auch dort erhalten, wo andere Arten verschwinden.

Für Heilpflanzenmaterial werden die Wurzel mit Kraut und die einzelne Wurzel verwendet. Im ersten Fall sammelt man die Blattrosette und die Knospen. Die einzelne Wurzel wird im Spätherbst geerntet, wenn die Blätter zu welken beginnen.

Die frische Wurzel ist fleischig und saftig. Wenn man sie schneidet oder bricht, tritt weißer Milchsaft aus. Beim Trocknen wird er dunkler. Die trockene Wurzel ist runzelig, dunkelbraun, geruchlos und schmeckt schleimig-bitter und leicht süßlich.

Auf einem Querschnitt der Wurzel ist ihr charakteristischer Aufbau zu erkennen. In der Mitte befindet sich gelbes Holz, darum verläuft ein brauner Ring. Danach folgt eine helle innere Rinde mit punktförmigen braunen Streifen von Milchsaftgefäßen und eine dünne äußere Rinde.

Auch die Blätter haben einen schleimig-bitteren Geschmack. Ganz junge Blätter werden als Salatgrün verwendet. Im deutschen Namen des Salats aus jungen Blättern findet sich das Wort *Pissenlit*.

### Wie unterscheidet man ihn von ähnlichen Pflanzen?

Beim Sammeln sollte man nicht nur auf die gelben Blüten achten, sondern auf das gesamte Erscheinungsbild der Pflanze. Löwenzahn bildet eine Blattrosette am Boden, hat eine Pfahlwurzel mit Milchsaft und Früchte mit Flughaaren, die vom Wind verbreitet werden.

Innerhalb der Gattung gibt es zahlreiche nahe verwandte Formen, die jedoch auf gleiche Weise verwendet werden. Deshalb wird in botanischen Beschreibungen die große Zahl sogenannter elementarer Löwenzahnarten erwähnt.

## Welchen Nutzen hat die Pflanze für den Körper?

Nach Angaben phytotherapeutischer Fachbücher hängt das Interesse am Löwenzahn vor allem mit seinen Bitterstoffen und der Zusammensetzung der Wurzel zusammen. Die Pflanze wird traditionell als Bittermittel sowie zur Förderung des Gallenflusses verwendet.

Bitterstoffe spielen eine Rolle bei der Verdauung. In Kräuterbüchern wird Löwenzahn als Pflanze beschrieben, die bei vermindertem Appetit und zur Unterstützung der Verdauung verwendet wird. Die Wurzel enthält Taraxacin, einen Bitterstoff. Außerdem wurden Zucker, Inulin, Mannit, Schleim, Spuren von Gerbstoffen, Wachs, Eiweiß, Kalium- und Kalksalze gefunden. Im Kraut sind viel Schleim und Gummi enthalten. Außerdem wurden Zucker und der harzige Stoff Leontodin beschrieben. Blätter und Blütenstiele enthalten Inosit.

Inulin gehört zu den Reservestoffen der Pflanze. Besonders viel davon wird im Herbst in der Wurzel eingelagert. In Ratgebern über Wildpflanzen werden junge Blätter und Wurzeln auch als Lebensmittel beschrieben.

Nach Angaben botanischer Fachbücher besitzen andere Stoffe der gesamten Pflanze harntreibende Eigenschaften. Deshalb wird Löwenzahn traditionell nicht nur mit der Verdauung, sondern auch mit der Nierenfunktion in Verbindung gebracht. In den Wurzeln werden außerdem weitere Verbindungen beschrieben: Fruktose, Glukose, Saccharose, Eiweißstoffe, organische Säuren, Harze, Kautschuk, Gerbstoffe, Carotinoide, Flavonoide und Fettsäuren.

In alten Kräuterbüchern wird die Anwendung der Wurzel und der gesamten Pflanze als *amarum resolvens* beschrieben. In der modernen Praxis werden unter den traditionellen Formen häufiger Wurzelextrakt und Wurzelpulver erwähnt. Frischen Saft junger Pflanzen verwendete man früher für eine sogenannte Frühjahrskur, doch dies ist eine historische Beschreibung der Anwendung.

## Welche Pflanzenteile werden zu Heilzwecken verwendet?

Die Anwendung von Löwenzahn in der Phytotherapie bezieht sich vor allem auf Wurzel und Kraut. In Fachbüchern wird die Wurzel als Bittermittel und Mittel zur Förderung des Gallenflusses beschrieben.

Die Wurzel kann allein oder zusammen mit dem Kraut verwendet werden. Als Arzneiformen finden sich Dickextrakt und Wurzelpulver. Das Pulver *Pulvis Radicis Taraxaci* wurde zur Herstellung von Pillenmassen verwendet.

Wurzel mit Kraut wird als *Radix cum Herba Taraxaci* bezeichnet. Für dieses Pflanzenmaterial wird ein Kaltauszug und die Verwendung des Extrakts beschrieben.

Junge Blätter haben eine andere Bedeutung. Sie werden als Lebensmittel verwendet, besonders im zeitigen Frühjahr, solange sie zart sind. Ältere Blätter werden sehr bitter und eignen sich weniger gut für Salat.

In Ratgebern über Wildpflanzen wird auch beschrieben, Wurzeln vor der Blüte gekocht zu verwenden. Blätter können nach einer vorherigen Verringerung der Bitterkeit einem Salat hinzugefügt werden.

### Geschichte der Verwendung der Pflanze

Die Heilwirkungen des Löwenzahns waren schon lange bekannt. In alten Quellen wird die Verwendung von frischem Pflanzensaft und Blättern in der Volksheilkunde erwähnt. Der mittelalterliche Arzt Ibn Sina beschrieb die Verwendung von Löwenzahnsaft und frischen Pflanzenteilen.

Mit der Herkunft des lateinischen Namens *Taraxacum* sind mehrere Erklärungen verbunden. Er wird mit griechischen Wörtern in Verbindung gebracht, die sich auf Augenkrankheiten, Wildsalat und eine beruhigende Wirkung beziehen.

## Wie bereitet man Getränke aus Löwenzahn richtig zu?

Wie man Löwenzahn zubereitet, hängt von der Form des Pflanzenmaterials ab. Für Wurzel mit Kraut ist in einem Fachbuch ein Kaltauszug aus 1 Teelöffel Pflanzenmaterial angegeben. Für den Extrakt werden 10–20 Tropfen genannt.

Diese Angaben beziehen sich auf bestimmte Arzneiformen. Deshalb sollten sie nicht automatisch auf jeden selbst zubereiteten Aufguss oder Sud aus Wurzeln übertragen werden.

In der volkstümlichen Literatur findet sich ein eigenes Rezept mit Löwenzahn- und Klettenwurzeln. Man nimmt je 1 Esslöffel fein geschnittene Löwenzahn- und Klettenwurzel, übergießt sie mit 3 Gläsern Wasser und lässt die Mischung über Nacht stehen. Am Morgen wird die Mischung bei kleiner Hitze 7 Minuten gekocht, anschließend noch 20 Minuten zugedeckt stehen gelassen und abgeseiht.

Dies ist eine traditionelle Zubereitungsweise aus der Volksheilkunde. Sie kann nicht als etablierte moderne Behandlungsmethode oder als universelle Dosierung zur inneren Einnahme betrachtet werden.

Junge Blätter werden auch ohne die Zubereitung eines Heilgetränks verwendet. Man kann sie einem Salat hinzufügen. Wenn das Grün bereits bitter geworden ist, werden in der Küche Dünsten oder kurzes vorheriges Kochen verwendet.

## Kann man Löwenzahn essen und wie bereitet man ihn zu?

Junge Löwenzahnblätter sind essbares Grün. Im Frühjahr sind sie zarter als im Sommer und eignen sich für Salate. Mit zunehmendem Alter wird das Blatt gröber und deutlich bitterer.

Vor der Zubereitung eines Salats kann man junge Blätter 10–20 Minuten in kaltem Salzwasser liegen lassen, um die Bitterkeit zu verringern. Danach werden sie mit Ei, Kräutern und Pflanzenöl vermischt.

In einem Ratgeber wird eine Zubereitungsweise für reifere Blattrosetten beschrieben. Man dünstet sie im Ganzen in einer Pfanne mit Pflanzenöl, etwas Wasser und einer Prise Salz bei kleiner Hitze unter geschlossenem Deckel.

Es gibt auch ein allgemeines Rezept für junge Wildgemüse, zu denen Löwenzahn gehört. Die gewaschenen Blätter werden in kochendes Wasser gegeben, kurz gekocht und anschließend in einem Sieb abtropfen gelassen. Das Kochwasser wird aufbewahrt. Zwiebeln mit Mehl oder fein gemahlenem Hafer werden in Pflanzenöl angebraten, mit dem Gemüsekochwasser aufgegossen und zum Kochen gebracht. Danach gibt man Salz, Knoblauch oder Muskatblüten hinzu, legt das geschnittene Grün hinein und würzt mit der Gemüsemischung.

In der volkstümlichen Küche ist auch sogenannter „Löwenzahnhonig“ bekannt. Die Blüten werden mit Zucker bedeckt, fest verschlossen und zwei Wochen in der Sonne stehen gelassen. Ein solches Produkt gehört zu den kulinarischen Zubereitungen und ist keine anerkannte Arzneiform.

## Zu welcher Jahreszeit sollte man am besten sammeln?

Der Zeitpunkt hängt vom Pflanzenteil und vom Verwendungszweck des Pflanzenmaterials ab. Wurzel mit Kraut wird im Frühjahr zu Beginn der Blüte gesammelt. Man nimmt die Blattrosette und die Knospen. Die einzelne Wurzel wird im Spätherbst geerntet, wenn die Blätter zu welken beginnen.

In einem der Ratgeber wird für Löwenzahn ein längerer Sammelzeitraum von April bis Oktober angegeben. Dabei unterscheiden sich die konkreten Erntezeiten je nach Art des Pflanzenmaterials.

Junge Blätter sammelt man am besten im Frühjahr. Zu dieser Zeit sind sie saftig und zart. Später wird das Blatt grob und sehr bitter.

Beim Sammeln von Wildpflanzen sollte man den Standort berücksichtigen. In Fachbüchern wird empfohlen, auf Stellen zu achten, an denen die Pflanzen ohne mineralische Dünger und Pestizide wachsen. Das Pflanzenmaterial wird in Körben sowie Stoff- oder Papiertüten gesammelt.

Man sollte so sammeln, dass die Pflanze nicht stärker als nötig beschädigt wird. Die kräftige Wurzel ermöglicht dem Löwenzahn zwar, schnell neue Triebe zu bilden, dennoch bleibt ein schonender Umgang mit natürlichen Beständen eine wichtige Regel.

## Wie trocknet und lagert man die Wurzeln richtig?

Nach dem Ausgraben werden die Wurzeln von Blattresten, kleinen Zweigen, der Wurzelspitze und dem Wurzelhals befreit. Anschließend werden sie gewaschen. Die vorbereiteten Wurzeln lässt man einige Tage an der Luft anwelken. Dieser Schritt wird fortgesetzt, bis kein Milchsaft mehr aus der Wurzel austritt. Danach werden die Wurzeln zum Trocknen in einer Schicht ausgebreitet. Im getrockneten Zustand sollten sie die typischen Merkmale des Pflanzenmaterials behalten: eine runzelige Oberfläche und eine dunkelbraune Farbe.

Beim eigenen Sammeln ist es wichtig, nicht mehr Pflanzenmaterial zu ernten als nötig. In Fachbüchern wird außerdem die Bedeutung einer sorgfältigen Standortwahl und eines schonenden Umgangs mit Wildpflanzen hervorgehoben.

## Wie findet man Löwenzahn im Ausland?

Außerhalb der russischsprachigen Länder wird diese Pflanze meist unter den örtlichen Namen gesucht:

- USA: **dandelion**. Auf Lateinisch — *Taraxacum officinale*.
- Deutschland: **Löwenzahn**. Auf Lateinisch — *Taraxacum officinale*.
- Frankreich: **pissenlit**. Auf Lateinisch — *Taraxacum officinale*.

Im Handel findet man:
- getrocknete Wurzel, Blätter oder Kraut mit Wurzel;
- Tee in Beuteln, darunter auch Tee aus gerösteter Wurzel;
- Flüssigextrakte oder Tinkturen;
- Kapseln mit Wurzel.

Man kann die Pflanze in Reformhäusern, Kräuter- und Teeläden, Apotheken und Online-Shops suchen. In Deutschland lohnt sich auch ein Blick in die Apotheke und ins Reformhaus.

Vor dem Kauf sollte man die Verpackung prüfen:
- Ist der Name *Taraxacum officinale* angegeben?
- Welcher Pflanzenteil wird verwendet: Wurzel, Blatt oder Kraut mit Wurzel?
- Handelt es sich um ein pflanzliches Arzneimittel oder um einen normalen Tee bzw. ein Nahrungsergänzungsmittel?
- Gibt es eine Bio-Zertifizierung, wenn das wichtig ist?

Die Regeln für Verkauf und Kennzeichnung pflanzlicher Produkte hängen vom jeweiligen Land ab: In den USA durchlaufen Nahrungsergänzungsmittel mit Löwenzahn beispielsweise vor dem Verkauf keine vorherige Zulassung durch die FDA.

## Gibt es Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen?

Bei der Anwendung von Löwenzahn sollten Gegenanzeigen nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei konzentrierten pflanzlichen Formen berücksichtigt werden. Die Pflanze sollte bei einer Allergie gegen Löwenzahn oder andere Korbblütler nicht angewendet werden. Möglich sind allergische Reaktionen, Hautausschlag und Kontaktdermatitis. Als unerwünschte Reaktionen werden außerdem Sodbrennen, Magenbeschwerden und leichter Durchfall bei größeren Mengen beschrieben. Eine Senkung des Blutzuckerspiegels ist möglich.

Nach aktuellen Sicherheitsdaten sind medizinische Dosen und konzentrierte Formen von Löwenzahn nur begrenzt untersucht. Eine übliche Lebensmittelmenge unterscheidet sich von der Einnahme großer Mengen an Pflanzenmaterial. Ein Fall von Vergiftung durch eine sehr große Menge Tee wurde beschrieben: Der Konsum von etwa 2,4–3,5 Litern pro Tag wurde mit einer Hyperoxalurie in Verbindung gebracht. Blattpräparate werden bei gestörtem Gallenabfluss, Entzündungen der Gallenwege, Lebererkrankungen, Gallensteinen, anderen Erkrankungen der Gallenwege und einem aktiven Magengeschwür nicht angewendet.

Blattpräparate erfordern bei Niereninsuffizienz, Störungen des Zuckerstoffwechsels und Herzinsuffizienz Vorsicht, da sie den Kaliumspiegel beeinflussen können.

Vorsicht ist auch bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Mitteln, Medikamenten zur Blutzuckerkontrolle, Antikoagulanzien und Thrombozytenaggregationshemmern erforderlich. Bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten sollte die Anwendung von Löwenzahn-Arzneiformen vorher mit einem Arzt besprochen werden.

Schwangeren und stillenden Frauen werden medizinische Formen von Löwenzahn in Mengen über die übliche Lebensmittelmenge hinaus nicht empfohlen. Kindern unter 12 Jahren werden Arzneimittel aus Blättern und Wurzeln wegen unzureichender Sicherheitsdaten nicht empfohlen.

## Wann ist ein Arzt erforderlich?

Löwenzahn kann als Lebensmittel und als Teil der traditionellen Phytotherapie verwendet werden, aber ein pflanzliches Mittel ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Eine ärztliche Beratung ist bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden sowie vor der Anwendung konzentrierter Formen bei chronischen Erkrankungen erforderlich. Besonders wichtig ist es, die Anwendung mit einem Facharzt zu besprechen:

- bei Schwangerschaft und Stillzeit;
- bei Kindern;
- bei Erkrankungen der Leber und Gallenblase;
- bei Nierenerkrankungen;
- bei chronischen Erkrankungen;
- bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten;
- bei Auftreten einer allergischen Reaktion oder ausgeprägter Beschwerden nach der Einnahme.

## Von der Redaktion

Der Artikel wurde auf Grundlage von Fachbüchern zur Phytotherapie und Büchern über Heilpflanzen erstellt. Der Inhalt dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

## FAQ

**Q: Wofür wird Löwenzahn verwendet?**
A: Löwenzahn wird traditionell als Bittermittel und zur Förderung des Gallenflusses verwendet, während junge Blätter als essbares Grün dienen.

**Q: Welche nützlichen Eigenschaften hat Löwenzahn?**
A: Die Wurzel enthält Inulin, Taraxacin, Schleim, Mannit, Zucker, Mineralsalze und weitere Stoffe.

**Q: Wie bereitet man Löwenzahn richtig zu?**
A: Für Wurzel mit Kraut wird ein Kaltauszug aus 1 Teelöffel Pflanzenmaterial beschrieben; außerdem wird ein Extrakt in einer Menge von 10–20 Tropfen verwendet.

**Q: Wann sollte man Löwenzahn am besten sammeln?**
A: Wurzel mit Kraut wird im Frühjahr zu Beginn der Blüte gesammelt, die einzelne Wurzel dagegen im Spätherbst, wenn die Blätter welken.

**Q: Kann man Löwenzahnblätter essen?**
A: Ja, junge Blätter werden als Salatgrün verwendet; ältere Blätter werden grob und bitter.

**Q: Wie trocknet man Löwenzahnwurzel richtig?**
A: Die Wurzeln werden gereinigt, gewaschen, einige Tage angewelkt, bis kein Milchsaft mehr austritt, und anschließend in einer Schicht getrocknet.

**Q: Welche Gegenanzeigen gibt es bei Löwenzahn?**
A: Einschränkungen betreffen Allergien, Erkrankungen der Gallenwege und der Leber, bestimmte chronische Erkrankungen sowie die Einnahme von Medikamenten.

**Q: Kann man viel Löwenzahntee trinken?**
A: Große Mengen können nicht als sicher angesehen werden: Ein Fall von Vergiftung wurde bei einem Konsum von etwa 2,4–3,5 Litern Tee pro Tag beschrieben.


_Aufklärender Inhalt; ersetzt keine ärztliche Beratung._
